Syrien: wie alles begann
Ein Soldat blickt auf den Kriegsschauplatz, wo Pulverrauch aufsteigt.
Vor fünf Jahren fing es mit einem Kinderstreich an. Am 15. März 2011 wurden 15 Jugendliche im südsyrischen Deraa verhaftet, weil sie Graffitis an eine Wand gesprüht hatten. Nachdem eine Protestbewegung wegen der Verhaftung niedergeschlagen wurde, brachen in mehreren Städten Massenproteste aus, die nicht nur die Freilassung der Jugendlichen forderten, sondern auch mehr Demokratie und weniger Korruption. Schließlich eskalierte die Situation und wurde zu einem Bürgerkrieg, das Volk forderte den Sturz des Präsidenten Baschar al-Assad.
Statistiken der Vereinten Nationen zufolge wurden mehr als 250.000 Menschen getötet und mehr als eine Million verletzt. 6,5 Millionen Menschen wurden obdachlos und 4,5 Millionen flohen ins Ausland. Am 22. Februar haben sich die USA und Russland auf ein Waffenstillstandsabkommen geeinigt. Seit dem Inkrafttreten am 27. Februar nehmen die Gewalttaten merklich ab. Am Montag, einem Tag vor dem 5. Jahrestag des Ausbruchs der Syrienkrise, wurden in Genf Verhandlungen gestartet, die der Bevölkerung in Syrien Frieden und Hoffnung bringen sollen.












