Südwestchina: Chongqing in Fluten versunken

03.06.2016
 

In der Gemeinde Jinshan wurden Teile der Fahrbahn neben dem Fluss weggespült.

 

Seit dem 31. Mai haben die andauernden Regenfälle das Gebiet um Chongqing, die unmittelbare Regierungsstadt in Südwestchina, fest im Griff. Bis 15 Uhr am Donnerstag wurden bei 257 Stationen in der Stadt sowie den untergeordneten Kreisen Niederschläge von mehr als 100 Millimeter gemessen. Der größte Niederschlag wurde in der Gemeinde Dayou im Kreis Nanchuan gemessen, und zwar 257,5 Millimeter.

 

Wegen der andauernden Regenfälle ist der Wasserstand in den 16 umliegenden Flüssen drastisch gestiegen. An der Shijiao-Station im Puhe-Fluss erreichte der Wasserspiegel am gestrigen Vormittag zum Beispiel bereits einen Stand von 241,76 Metern, was selbst die Warnstufe um 0,65 Meter übersteigt. Die Regenschauer von gestern haben die Situation erneut verschlimmert. Laut Chinanews.com ist es nicht nur in der Innerstadt von Chongqing zu Überschwemmungen gekommen, sondern zudem haben sich in verschiedenen Vororten mehrere Erdrutsche ereignet. Nach dem neusten Bericht von China National Radio sind bis zum heute Vormittag zwei Menschen in den Fluten ums Leben gekommen, zwei weitere gelten noch als vermisst. Von dieser Naturkatastrophe seien ca. 380.000 Einwohner betroffen. 890 Gebäude seien während des Hochwassers eingestürzt und die wirtschaftlichen Schäden sollen sich mindestens auf 749 Millionen Yuan (ca. 100 Millionen Euro) belaufen, so die Meldung.

Schlagworte: Chongqing, China, Überschwemmungen, Regen

1   2   3   4   5     


Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Ihr Kommentar

Beitrag
Ihr Name
Anonym
Kommentare (0)