Giftspritzen – Junge Kobras schlängeln frei durch Nanjing

12.10.2016

Die Kobra gehört zu den gefährlichsten Tierarten der Welt. Mehr als 200 Exemplare sind kürzlich von einer Schlangenfarm in Nanjing entkommen. Selbst nach ausgiebigen Suchaktionen sind 50 von ihnen noch flüchtig.

Mehr als 200 Kobra-Junge sind am gestrigen Montag von einer Schlangenfarm in der ostchinesischen Stadt Nanjing, der Hauptstadt der Provinz Jiangsu, entkommen. Über 50 von ihnen sind noch auf freiem Fuß – rein sprichwörtlich, versteht sich.

Diese Kobras wurden im Stadtbezirk Luhe der Stadt Nanjing gezüchtet. Insgesamt 1.820 Eier der giftigen Gattung der Monokelkobra waren über die südostchinesische Provinz Guangdong in die Volksrepublik importiert worden. 1.500 davon wurden erfolgreich ausgebrütet. Über 200 der 1.500 konnten nun „entlaufen“. Mehr als 100 der entkreuchten Kobras wurden bereits eingefangen oder getötet. Des Weiteren wurde Antivenin gegen das Schlangengift aus der ostchinesischen Metropole Shanghai nach Nanjing gebracht.

Die entkommenden Monokelkobras kann man durch die markante Zeichnung auf ihrem Rücken erkennen. Erwachsene Exemplare können eine Länge von anderthalb Metern erreichen und sind hochgiftig. Ein einfacher Biss kann heftiger Schmerz verursachen, führt zu Schwellungen rund um die Wunde und potentiell auch zum Tod. Experten zufolge sind bereits viele nützliche Informationen von Anwohnern eingegangen.

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Quelle: people.cn

Schlagworte: Kobra-Junge,Nanjing