Bericht

Chinas Kindersterblichkeit sinkt, doch regionale Unterschiede bleiben

05.11.2016

Chinas Säuglings- und Kindersterblichkeitsraten sind in den vergangenen fünf Jahren deutlich gesunken, wobei regionale Unterschiede geblieben sind, wie offizielle Daten vom Donnerstag zeigten.

Chinas Säuglings- und Kindersterblichkeitsraten sind in den vergangenen fünf Jahren deutlich gesunken, wobei regionale Unterschiede geblieben sind, wie offizielle Daten vom Donnerstag zeigten. Zirka 8,1 pro Tausend Säuglinge (Babys im Alter von unter zwölf Monaten) starben 2015, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den 13,1 im Jahr 2010, heißt es in einem Bericht, der vom Staatlichen Statistikamt veröffentlicht wurde. Die Kindersterblichkeitsrate (für Kinder unter fünf Jahren) lag 2015 bei 10,7 pro Tausend, ebenfalls ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 16,4 im Jahr 2010.

Allerdings gibt es in beiden Kategorien erhebliche Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Gebieten: In den ländlichen Gebieten ist die Sterblichkeitsrate doppelt so hoch wie in den städtischen Gebieten. Unterdessen zeigte die Säuglings- und Kindersterblichkeitsrate eine deutliche Kluft zwischen den entwickelten Regionen und den weniger entwickelten westlichen Regionen, belegt die Forschung. China hat das Ziel, bis Ende 2020 die Säuglings- und Kindersterblichkeitsraten auf unter zehn pro Tausend beziehungsweise unter 13 pro Tausend reduziert zu haben.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: China,Säugling,Kindersterblichkeit