Für die Selbstverteidigung: Afghanische Mädchen üben chinesisches Kung-Fu

10.02.2017
 

Auf der Spitze eines schneebedeckten Berges westlich von Kabul, der Hauptstadt von Afghanistan, übt eine Gruppe afghanischer Mädchen die chinesische Kung-Fu-Kampfkunst. Abgesehen von der traditionellen chinesischen Kung-Fu-Kleidung tragen sie Kopftücher, wie alle anderen Frauen ihres Landes. Sie üben die Bewegungsabläufe mit elegantem Schwung aus, jede Bewegung aufeinander abgestimmt. In Afghanistan, wo Frauen nur sehr beschränkt Sport treiben dürfen, gründeten diese 20 mutigen Mädchen unter sozialem Druck einen „Shaolin Kung-Fu Club“. Die jungen Frauen zwischen 14 und 16 Jahren fürchten keine Schwierigkeiten und trainieren jede Woche mindestens zwei Mal, auch wenn das Wetter nicht mitspielt. Sie hoffen, dass sie in Zukunft an internationalen Wettkämpfen teilnehmen können.

Schlagworte: Kabul,Afghanistan,Kung-Fu-Kampfkunst,Mädchen,Iran,Hazara,Muslime

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