Sensationelle Entdeckung: Verendeter Pottwal war schwanger

17.03.2017
 

Am vergangenen Sonntag strandete ein Pottwal im Hafen von Huizhou, einer Stadt in der südchinesischen Provinz Guangdong. Nachdem es den Rettungsmannschaften nicht gelungen war, das zwölf Meter lange Säugetier zurück ins Meer zu befördern, verendete der Wal am Mittwochnachmittag.

Chinesische Forscher haben den Meeressäuger nun untersucht. Nach der Sektion des Kadavers fanden die Biologen völlig unerwartet einen 264 Zentimeter langen Mutterkuchen mit einem intakten Embryo. Das ausgewachsene Embryo zeigte jedoch keine Lebenszeichen mehr. Nach Aussage des Biologen Tong Shenhan, der an der Untersuchung teilnahm, ist dies die weltweit erste Entdeckung eines Mutterkuchens in einem Pottwal.

Der männliche Walfötus ist 110,5 Kilogramm schwer und zwei Meter lang. Diese Entdeckung sei von großer Bedeutung für zukünftige Rettungs- und Schutzarbeiten von Pottwalen, sagte Tong.

Anschließend soll auch die Leiche des Babywals seziert werden. Laut Tong ist die Aufgabe sehr kompliziert und könnte ungefähr einen Monat dauern.

Schlagworte: Embryo, Pottwal ,Walfötus,Mutterkuchen,Sektion

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