Sicherheitsbedenken: Trump gab seine direkte Handynummer anderen Staatsoberhäuptern
Der US-Präsident Donald Trump hat mehreren ausländischen Spitzenpolitikern seine private Handynummer gegeben und sie aufgefordert, ihn bei einem Notfall direkt anzurufen.

Es ist eine “ungewöhnliche Einladung”, die nicht nur das diplomatische Protokoll verletzt, sondern auch Anlass zur Sorge gibt hinsichtlich der Kommunikationssicherheit, schrieb die Nachrichtenagentur AP am Dienstag. Demnach gab Trump seine direkte Handynummer unter anderem dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau und dem mexikanischen Präsidenten Enrique Pena Nieto. Bisher hat erst Trudeau vom Angebot Gebrauch gemacht.
Der neue französische Präsident Emmanuel Macron hat nach seinem Wahlsieg ebenfalls die Telefonnummer mit Trump ausgetauscht, sagte ein französischer Offizieller zur AP. Der Bericht erschien wenige Tage nach Trumps erster Auslandsreise als Präsident. Diese brachte ihn in den Vatikan, nach Israel, nach Saudi-Arabien und Italien.
Da Anrufe zwischen Staatsführern normalerweise eine große Vorarbeit benötigen, werden sie in der Regel minutiös vorbereitet und unterliegen diplomatischer Geheimhaltung.











