Deng Zhonghan - Der Vater des chinesischen Chips

03.05.2018

Der chinesische Forrest Gump

Bei seiner Ankunft in Berkely hätte niemand gedacht, dass er seinen Master- und Doktorabschluss schaffen würde. Durch seine harte Arbeit konnte er die Skeptiker widerlegen und schaffte seine Abschlüsse mit Auszeichnung. Die Anfangszeit von Vimicro war ebenfalls alles andere als einfach: Finanzierungsprobleme, schlechte Ausstattung, fehlende Talente machten es schwer, erfolgreich zu arbeiten. Doch Deng fand auf alles die passenden Antworten. Er und seine Kollegen fassten den Mut, einen Teil ihres eigenen Kapitals aufzuwenden, um die notwendigen Kredite zu bekommen. Um Geld einzusparen, nutzte das Startup-Unternehmen ein sehr spärliches Büro, bei dem nicht einmal die Heizung richtig funktionierte. Die fehlenden Talente schuf Deng selbst, indem er einen Lehrauftrag der Tsinghua-Universität folgte und dort das notwendige Wissen für Computer-Chips an die Studenten vermittelte. Mut, Durchhaltevermögen innovatives Denken und Engagement für sein Land wurden somit zu Grundpfeiler für Dengs Erfolg. Der zurückhaltende und bescheidene Deng sagt, er orientiere sich zuweilen an der US-Filmfigur Forrest Gump, da auch dieser sein Leben lang Widrigkeiten trotzte und alles für sein Land gab.


Mit seiner harten Arbeit und großen Engagement hat Deng einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass Chinas Technologiesektor in den letzten Jahren solche großen Fortschritte gemacht hat. Erfolgssatt ist Deng aber noch keineswegs. Noch in diesem Jahr wird das neue Modell des Starlight Intelligence–Chips auf den Markt kommen. Es ist 16 Mal schneller als sein Vorgängermodell. Der Erfolg geht weiter.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Deng Zhonghan, China, Chip,Vimicro