BIP-Wachstum

Chinas 40-jähriger Aufschwung überstrahlt die globale Konkurrenz

23.06.2018

Chinas Reform- und Öffnungspolitik hat das Schicksal des Sozialismus verändert und es dem Land ermöglicht, sich von seiner Armut und Schwäche zu verabschieden und als großes Land historischen Ruhm und Vertrauen zurückzugewinnen. Dies berichtete CNTV News App am Freitag.

Eine Windkraftanlage in der autonomen uigurischen Region Xinjiang erzeugt Strom.

Zwischen 1978 und 2016 betrug das jährliche BIP-Wachstum in China durchschnittlich 9,7 Prozent. Damit wuchs das Land schneller als jedes andere im gleichen Zeitraum, in dem die Vereinigten Staaten eine jährliche Wachstumsrate von 2,7 Prozent erreichten, gefolgt von Kanada (+2,5%), Großbritannien (+2,3%) und Japan (+2,2%).

Selbst innerhalb des BRICS-Blocks war Chinas Wirtschaftsleistung hervorragend, da Chinas BIP von 12 Billionen Dollar im Jahr 2017 fast doppelt so hoch war wie das Gesamtvolumen von Brasilien (2,5 Bio. USD), Russland (1,5 Bio. USD), Indien (2,6 Bio. USD) und Südafrika (0,35 Bio. USD) zusammengenommen.

Das Wirtschaftsvolumen Chinas rangiert heute weltweit an zweiter Stelle. 1970 kam China nur auf Platz acht.

Im Jahr 1980 betrug das BIP Chinas nur 10,7 Prozent des BIPs der Vereinigten Staaten, etwa 35,9 Prozent des BIPs Deutschlands, gefolgt vom Vereinigten Königreich (50,5%) und Frankreich (43,3%). Im Jahr 2017 lag das BIP Chinas jedoch beim 3,3-fachen des deutschen, dem 4,6-fachen des britischen und dem 3,7-fachen des französischen BIPs.

In Ostasien erreichte das BIP Chinas 1980 nur 28,1 Prozent des BIP Japans, doch schon 2010 lag es leicht über dem Japans. 2017 erreichte das BIP Chinas das 2,47-fache Japans.

Chinas Veränderungen haben auch die Weltwirtschaftsstruktur verändert, denn 1980 entfielen 34,1 Prozent der Weltwirtschaft auf die Europäische Union, 25,7 Prozent auf die USA und 15,8 Prozent auf Ostasien, 2017 jedoch 27,3 Prozent auf Ostasien (+11,5%), 24,3 Prozent auf die USA (-1,4%) und 21,7 Prozent auf die EU (-12,4%).

China hat einen großen Beitrag zu einem ausgewogeneren Handelssystem geleistet, da der Beitritt des Landes zur WTO den Entwicklungsländern mehr Vorteile bei den Verhandlungen verschafft hat.

Durch sein schnelles Wachstum seit der Reform und Öffnung ist China für andere Entwicklungsländer zu einem guten Vorbild geworden.

Die Entwicklung Chinas hat auch 700 Millionen Menschen des Landes aus der Armut befreit– ein weiterer großer Beitrag für die Welt.

Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds erreichte Chinas Pro-Kopf-BIP im Jahr 2016 genau 8.116 Dollar und lag damit weltweit auf Platz 70, nahe bei dem Russlands(8.900 USD) und Brasiliens (8.700 USD), jedoch deutlich über dem Südafrikas (5.316 USD) und Indiens (1.749 USD).

Allerdings war das Pro-Kopf-BIP der USA mit 57.000 Dollar fast siebenmal so hoch wie das Chinas im selben Jahr.

Das Pro-Kopf-BIP Chinas lag 2017 auf Platz 61 und stieg damit um 65 Plätze gegenüber dem Jahr 1980, als selbst das Pro-Kopf-BIP Vietnams viel höher war als das Chinas.

Im gleichen Zeitraum stieg Südkorea um 36 Plätze, gefolgt von Singapur (+27), Indien (+27) und Brasilien (+22).

Im Jahr 1980 hatte das Pro-Kopf-BIP Chinas mit 309,3 Dollar noch nahe bei dem Indiens (276,4 USD) gelegen. Im Jahr 2017 betrug das Pro-Kopf-BIP Chinas mit 1.982,7 US-Dollar jedoch schon das 4,35-fache des indischen Wertes.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Reform- und Öffnungspolitik,BIP-Wachstum,Weltwirtschaftsstruktur