Zivilluftfahrt

Frist für ausländische Fluggesellschaften zur Einhaltung der Ein-China-Politik läuft bald ab

25.06.2018


Ende April schickte die chinesische Zivilluftfahrtbehörde einen Brief an 44 ausländische Luftfahrtunternehmen und wies darauf hin, dass die Verweise ihrer Websites auf Taiwan gegen chinesische Gesetze verstoßen und sich gegen die Ein-China-Politik richten. In dem Schreiben wurde gefordert, dass diese Unternehmen ihre Websites umgehend überarbeiten.

Bislang haben Air France, British Airways, Lufthansa, Air Canada, Emirates, Qatar Airways, Turkish Airlines, Malaysia Airlines, Philippine Airlines, Singapore Airlines und Thai Airways ihre Websites überarbeitet. Mit Stand vom 25. Mai hatten 18 der 44 Fluggesellschaften ihre Websites korrigiert. Aus technischen Gründen haben die verbleibenden 26 Airines eine Verlängerung bis zum 25. Juli beantragt. Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde hat ihre Anfrage genehmigt.

Es gibt ein Sprichwort auf Chinesisch, das besagt: Wenn man wissentlich einen Fehler gemacht hat, soll man ihn korrigieren. Dafür sollten die oben genannten Unternehmen gelobt werden. Einige Fluggesellschaften weigern sich jedoch, ihre Fehler zu korrigieren. Diese Liste umfasst United Airlines, Delta Airlines, American Airlines, Korean Air und Asiana Airlines sowie Air India. Sie nehmen das Geld der chinesischen Bürger mit einer Hand und schlagen ihnen mit der anderen ins Gesicht.

Japans zwei größte Fluggesellschaften, Japan Airlines und All Nippon Airways, gaben vor kurzem bekannt, dass sie bereits "Taiwan" in "China Taiwan" auf ihren Websites geändert hätten. Ein Reporter entdeckte jedoch, dass die beiden Fluggesellschaften ihre Websites nicht auf Japanisch und anderen Sprachen änderten. Obwohl die australische Airline Qantas noch keine relevanten Korrekturen vorgenommen hat, sagte der Chief Executive Officer von Qantas, Alan Joyce, in einer Erklärung, dass das Unternehmen beabsichtige, der Bitte Beijings fristgerecht nachzukommen.

Jedes multinationale Unternehmen, das in andere Länder investiert, muss die lokalen Gesetze und Vorschriften einhalten. Unternehmen, die in China Geschäfte machen, müssen anerkennen, dass es nur ein China auf der Welt gibt und Taiwan ein Teil von China ist.

In einer Pressekonferenz am 19. Juni antwortete der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, dass es nur ein China in der Welt gebe und Hongkong, Macau und Taiwan schon immer Teile von China gewesen seien. „Dies ist eine objektive Tatsache und das sagt der gesunde Menschenverstand, es ist außerdem der allgemeine Konsens der internationalen Gemeinschaft“, sagte Geng. Wie das Außenministerium auf der Pressekonferenz feststellte, müssen in China tätige Unternehmen die Souveränität und territoriale Integrität Chinas respektieren, sich an die chinesischen Gesetze halten und die nationalen Gefühle der Chinesen respektieren. „Dies ist die Grundvoraussetzung für jedes ausländische Unternehmen, das in China Geschäfte macht.“

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Fluggesellschaften,Ein-China-Politik