Historische Buddhistische Sammlung neu aufgelegt
Eine Tripitaka ist eine wertvolle Sammlung historischer Buddhistischer Klassiker aus der Song-Dynastie (960-1279). Durch die gemeinsamen Anstrengungen chinesischer und japanischer Wissenschaftler ist sie jetzt neu aufgelegt worden.

Die neu aufgelegte Sammlung umfasst 5500 Bände. Sie wiegt eine Tonne und kostet 2,66 Millionen Yuan (351.000 Euro).
Die Sammlung wurde erstmals am Sixi Yuanjue-Kloster in Huzhou während der Nördlichen Song-Dynastie (960-1127) zusammengestellt. Sie trägt den Titel Sixizang. Im Jahr 1132 wurde sie fertiggestellt, später im Krieg aber ruiniert.
In Japan wurde jedoch ein vollständiger Satz der Klassiker in einem Kloster bewahrt. Ein Teil der Sammlung wurde zwischen 1880 und 1884 durch den chinesischen Historiker Yang Shoujing zurückgebracht.
2012 haben sich chinesische und japanische Wissenschaftler zur Forschung zusammengetan, um die Buddhistischen Klassiker zu veröffentlichen.
Am Samstag wurde in Huzhou in der Provinz Zhejiang eine Zeremonie abgehalten. Mit ihr wurde die Veröffentlichung der historischen Klassiker nach mehr als 1000 Jahren gefeiert.
"Japanische Wissenschaftler haben mühevolle Anstrengungen unternommen, um das Projekt zu ermöglichen. Es liefert uns nicht nur eine vollständige Sammlung Buddhistischer Klassiker. Es markiert auch einen Meilenstein in der Geschichte des chinesisch-japanischen Kulturaustauschs", sagte Li Jining. Er ist Wissenschaftler an der Staatlichen Bibliothek Chinas.
Yangzhou Classics Reproductions Co, ein Unternehmen in der Provinz Jiangsu, hat den Druck übernommen. Es hat sich darauf spezialisiert, historische Klassiker unter Verwendung traditioneller Techniken neu aufzulegen.
Xu Liling war Projektmanagerin. Als sie sich an die harte Arbeit der Forschung und der Neuauflage im Laufe der zurückliegenden sieben Jahre erinnerte, konnte sie ihre Tränen nicht zurückhalten.
"Als ich den Stick mit den fehlenden Klassikern von Japan überreicht bekommen habe, habe ich ihn fest in meinen Händen gehalten. Ich habe nur gezittert und war zu aufgeregt, um zu sprechen."
Die Staatliche Bibliothek Chinas und der Iwaya-ji-Tempel in Japan waren die ersten chinesischen und japanischen Einrichtungen, die die Neuauflage von Sixizang erhalten haben. Im Iwaya-ji-Tempel waren die Klassiker seit der Song-Dynastie aufbewahrt worden.












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