Crowdfunding: Bambuspflanzung für Pandas
Ein Pandabär-Habitat in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi hat ein Online-Projekt zur Finanzierung von Bambusanpflanzungen zur Verbesserung der Ernährungslage der gefährdeten Tierart gestartet.

"Ichpflanze Bambus für Pandas" ist ein Crowfunding-Projekt auf der Website yiwuzhishu, die von der Nationalen Wald- und Grassteppen Verwaltung zur Förderung der Wiederaufforstung betrieben wird.
Sowohl Einzelpersonen wie auch Unternehmen können durch Scannen eines QR-Codes oder durch Überweisung von Spenden auf ein Bankkonto das Projekt unterstützen. Vorgesehen ist die Anpflanzung von 133 Hektar Bambus in der Shaanxi Louguantai Forest Farm innerhalb der nächsten sieben Jahren.
Eine Aufstellung der Ausgaben wird auf der Website veröffentlicht, um so eine größtmögliche Transparenz herzustellen.
Nach Angaben der Forstverwaltung leben in der Qinling Pandaforschungsbasis in Shaanxi, einer von insgesamt drei Zuchtanstalten für Pandas, 23 Exemplare der gefährdeten Tierart. Da ein Panda 50 Kilo Bambus am Tag verzehrt, benötigt die Anstalt jährlich 400.000 Kilo Bambus.
Die örtliche Bambusfarm kann jedoch nur die Versorgung für zwei Monate sicherstellen. Um die Versorgungslücke zu schließen, muss Bambus von woanders her beschafft werden.
Pandas sind sehr wählerisch, was ihre Nahrung betrifft. Sie lassen häufig Bambus liegen, wenn er nicht "schmackhaft"oder nicht frisch genug ist. Die Bambusfarm beabsichtigt Bounsweet und Indo calamus anzubauen, die beiden von Pandas bevorzugten Bambusvaritäten. Der erweiterte Bambuswald wird auch für Essen in freier Natur zur Verfügung stehen.












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