Neues nationales Labor zum Schutz seltener Tiere in Sichuan

27.06.2018

Das Labor zum Schutz seltener Tiere wurde im nationalen Zentrum für Schutz und Erforschung der Pandabären in der Stadt Dujiangyan der südwestchinesischen Provinz Sichuan gegründet. Es handelt sich dabei um das erste derartige Labor auf nationaler Ebene in China.

Das Labor soll mehr wissenschaftliche Methoden bieten, um die wertvollen Tiere zu schützen. Dazu gehören nicht nur die Pandas, sondern auch andere seltene Tiere wie Schneeleoparden und Stumpfnasenaffen.

Zhang Hemin ist der stellvertretende Leiter des neuen Labors. Er erklärt die ursprüngliche Absicht hinter der neuen Forschungseinrichtung.

„Wir wollen mit Hilfe der Forschungen jene Faktoren herausfinden, die die Wildtiere bedrohen. Deswegen haben wir dieses Labor gegründet. Wir hoffen, dass wir bessere Wege finden, um die Probleme anzugehen."

Im letzten Jahr kündigte China an, einen riesigen Nationalpark in den Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu zu errichten, um den gefährdeten Tieren zu ermöglichen, sich freier zu bewegen. Insbesondere die Pandas, die in den abgelegenen Bergen dieser Region leben, sollen mehr Platz bekommen, um sich auszubreiten.

Der Park, der mit einer Fläche von mehr als 27.000 Quadratkilometern, etwa dreimal so groß wie der Yellowstone Nationalpark in den USA ist, besteht aus den komplexesten Landschaften und beheimatet unzählige Tierarten aus der ganzen Welt.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Sichuan, seltene Tiere, nationales Labor