Flugzeugbauer will gemeinsam mit Fluglinie afrikanischen Markt aufmischen

17.09.2018

Laut einer am Freitag unterzeichneten Absichtserklärung zwischen der HNA-Gruppe und COMAC (Commercial Aircraft Corp. of China) soll der chinesische Regionaljet ARJ21 auf dem afrikanischen Markt etabliert werden.

Die HNA-Gruppe, zu der unter anderem auch die Fluglinie Hainan Airlines gehört, will ARJ21-Regionaljets in afrikanische Länder bringen. Dazu nutzt sie Partnerschaften mit afrikanischen Fluggesellschaften wie etwa der in Ghana ansässigen Africa World Airlines.

Die HNA-Gruppe und COMAC wollen afrikanische Länder beim Aufbau regionaler Flugnetzwerke aktiv unterstützen. Dazu bieten sie eine Zusammenarbeit in Bereichen wie der Flugzeugwartung, der Beschaffung von Flugmaterial und der Ausbildung von Personal.

Die beiden Unternehmen haben auch die Gründung einer Leasing-Gesellschaft in Afrika ins Auge gefasst, um den Verkauf von in China hergestellten Flugzeugen zu unterstützen.

Laut He Dongfeng, Vorsitzender des COMAC-Vorstands, soll die Partnerschaft mit der HNA-Gruppe die Expansion der chinesischen Verkehrsflugzeuge auf dem globalen Markt fördern.

"Der Luftfahrtsektor in Afrika hat ein riesiges Marktpotenzial", erklärte HNA-Vorstandsvorsitzender Chen Feng. Die Partnerschaft werde die Entwicklung von in China gefertigten Jets fördern.

Laut einer Vereinbarung im Juni hat die HNA-Gruppe zugestimmt, von COMAC 100 ARJ21-Jets und 200 C919-Passagierflugzeuge zu kaufen.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Fluglinie,Afrika,HNA,COMAC