China gründet zehn neue Konfuzius-Institute

06.12.2018

Die Lieferung von Institutsschildern an zehn neue Konfuzius-Institute bei der Eröffnungsfeier der 13. Konfuzius-Institut-Konferenz am Dienstag in Chengdu, Provinz Sichuan, bedeutet, dass in diesem Jahr 30 neue Konfuzius-Institute gebaut wurden.

Die zehn neuen Konfuzius-Institute befinden sich in der Dominikanischen Republik, in Mauretanien, auf den Komoren, auf São Tomé und Príncipe, auf Antigua und Barbuda, Papua-Neuguinea, in Palästina, El Salvador und Burkina Faso, teilte der Hauptsitz der Konfuzius-Institute (Hanban) mit.

Derzeit gibt es 548 Konfuzius-Institute, 1193 „Konfuzius-Klassenzimmer“ in der Grund- und weiterführenden Schule und 5665 Unterrichtsstätten in 154 Ländern und Regionen. Insgesamt 47.000 Vollzeit- und Teilzeitlehrer aus China und anderen Ländern unterrichten 1,86 Millionen Schüler mit unterschiedlichem akademischem Hintergrund persönlich sowie 810.000 registrierte Online-Studenten.

In 54 Ländern, die an der Seidenstraßeninitiative beteiligt sind, gibt es 153 Konfuzius-Institute und 149 Konfuzius-Klassenzimmer in der Grund- und weiterführenden Schule, teilte das Hauptquartier mit.

Die zweitägige Konferenz, die vom Hauptsitz der Konfuzius-Institute und der Provinzregierung Sichuan gesponsert und vom Bildungsministerium Sichuans und der Stadtregierung Chengdu organisiert wurde, zog mehr als 1500 Teilnehmer an, darunter Universitätspräsidenten und Vertreter von Konfuzius-Instituten und Konfuzius-Klassenzimmern aus mehr als 150 Ländern.

Das Konfuzius-Institut an der Universität Sheffield im Vereinigten Königreich hat fast 200 Klassen. Rund14.000 Menschen haben dort Chinesisch gelernt, sagte der ehemalige Vizekanzler der Universität, Keith Burnett, bei der Eröffnungsfeier der Konferenz.

Konfuzius-Klassenzimmer in Afrika, Europa, Asien und Amerika haben Zehntausende von Kindern unterrichtet, sagte er. Die chinesischen Lehrer und Mitarbeiter der Konfuzius-Institute seien ausgezeichnete Botschafter des Volkes, die es Menschen in Gemeinschaften aus verschiedenen Teilen der Welt ermöglichen, Chinas Freundlichkeit und Hingabe zu spüren.

Das Konfuzius-Institut an der Universität Sheffield habe nicht nur Kinder und Studenten chinesisch unterrichtet, sondern auch mit lokalen Unternehmen zusammengearbeitet, um den Herausforderungen der gesamten Menschheit wie Gesundheit und industrielle Effizienz zu begegnen, sagte er.

Isaac Meroka Mbeche, stellvertretender Vizekanzler der Universität Nairobi, Kenia, ist Direktor des Konfuzius-Instituts der Universität. Dieses bietet ein Programm an, welches den Studenten chinesische und praktische Fähigkeiten vermittelt, die der Seidenstraßeninitiative entsprechen.

Rund 20 Absolventen tragen als Fahrer, Wartungspersonal und Begleitpersonal zum reibungslosen Betrieb der Mombasa-Nairobi Normalspurbahn bei, sagte er.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Konfuzius-Institute,Hanban,Kulturförderung