Seidenstraßeninitiative beschleunigt die Entwicklung

25.04.2019

Chinas Seidenstraßeninitiative dient dem Aufbau von Handels- und Infrastrukturnetzen, die Asien mit Europa und Afrika verbinden sollen. Auf dem gerade stattfindenden Forum in Beijing steht eine Vertiefung der Zusammenarbeit auf der Agenda.


Chinas Präsident Xi Jinping und seine Frau Peng Liyuan mit dem chilenischen Präsidenten Sebastian Pinera und seiner Frau Cecilia Morel am Mittwoch Beijing. Xi und Pinera trafen sich vor dem zweiten Belt and Road Forum für internationale Zusammenarbeit, das am Donnerstag in der Hauptstadt beginnt.


Angesichts des rasanten Trends zur globalen Vernetzung, der durch die von China vorgeschlagene Seidenstraßeninitiative vorangetrieben wird, tauchen von Zeit zu Zeit Fragen auf, welche Auswirkungen diese große Vision auf die Welt hat.


Das auch als Gürtel und Straße bezeichnete Projekt, benannt nach dem landseitigen Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtel und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts, die auf die Wiederbelebung alter Seefahrtsrouten setzt, wurde im Jahr 2013 von Chinas Staatspräsident Xi Jinping initiiert. Es dient dem Aufbau von Handels- und Infrastrukturnetzwerken, die Asien mit Europa und Afrika über die antiken Routen hinaus miteinander verbinden sollen.


Das zweite Forum „Ein Gürtel, eine Straße“ für internationale Zusammenarbeit, das sich auf die Förderung der Kooperation für den gemeinsamen Wohlstand konzentriert, findet bis zum 27. April in Beijing statt. Rund 5.000 Teilnehmer aus über 150 Ländern und 90 internationalen Organisationen haben ihr Kommen bestätigt.

Die Fakten haben gezeigt, dass die Seidenstraßeninitiative eine friedliche, offene und grüne Straße der Win-win-Kooperation sowie eine wiederbelebte historische Route darstellt, die zu einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit führt.


Für diejenigen, die sich der Mentalität des Kalten Krieges bedienen, ist der Begriff „Schuldenfallen-Diplomatie“ ein beliebtes Schlagwort, um chinesische Kredite als wirtschaftliche Abhängigkeit von Beijing zu verteufeln.

Die Tatsachen zeigen jedoch, dass die Initiative dazu beiträgt, Länder ohne Entwicklungsperspektive aus ihrer Situation herauszuhelfen. Zunächst einmal brauchen Entwicklungsländer, die sich vor dem wirtschaftlichen Aufschwung befinden, insbesondere in Asien und Afrika, dringend Kapital für Infrastrukturinvestitionen. Was China getan hat, ist die Unterstützung dieser Programme, basierend auf dem Prinzip „gegenseitiger Respekt, Gerechtigkeit und Fairness und Win-win-Ergebnisse.“


Was die Auswahl der Projekte und die Investitions- und Finanzierungskooperation betrifft, werden alle betroffenen Parteien nach gemeinsamer Konsultation, Risikobewertung und Durchführbarkeitsstudien umsichtig Entscheidungen treffen.


„Für diejenigen Länder, die Schwierigkeiten bei der Rückzahlung der Schulden haben, sucht China eine angemessene Regelung durch freundliche Beratung und zwingt sie niemals zur Rückzahlung der Schulden“, sagte Yang Jiechi, Direktor des Büros der Auswärtigen Kommission des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas.


Ein weiterer Blick auf ein länderspezifisches Schuldenportfolio zeigt, dass die Rhetorik der Schuldenfalle nicht fair ist.


Sarmad Ali, Geschäftsführer der Jang Media Group, der größten Mediengruppe in Pakistan, sagte zum Beispiel, dass die Schulden des China-Pakistan-Wirtschaftskorridors, nur etwa sechs Prozent von Pakistans Gesamtauslandsverschuldung ausmache. Zudem biete der Korridor nicht nur Entwicklungsmöglichkeiten, sondern leite auch viel Kapital nach Pakistan.


Einige westliche Kritiker meinen, China habe das Schuldenproblem von Sri Lankas Hambantota-Hafens absichtlich geschaffen, doch diese Behauptung ist nichts anderes als eine Fabrikation aus dem Nichts.

Sri Lanka habe nur begrenzte Erfahrung in Bezug auf Kapitalaufnahme und Management. Deshalb habe sich das Land für eine Zusammenarbeit mit der China Merchants Group entschieden, sagte der sri-lankische Premierminister Ranil Wickremesinghe vor Kurzem der Presse.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Seidenstraßeninitiative,internationale Kooperation