Schweizer Bundespräsident: Zum Wohl für ganze Menschheit Exklusiv

26.04.2019

Von Tian Siyue, Beijing

Am Abend des 25. April nahm Bundespräsident Ueli Maurer an der Pressekonferenz in der Schweizer Botschaft in China teil. In seiner Rede sagte er: „Die Seidenstraßeninitiative dient nicht einem bestimmten Land, sondern allen Menschen. Sie hilft nicht nur unserer Generation, sondern ist auch ein Gewinn für die nächste Generation, sogar für zwei Generationen. Die Schweiz ist dazu bereit, ihren bescheidenen Beitrag zu leisten. "

Bundespräsident Ueli Maurer hielt auf der Pressekonferenz in der Schweizer Botschaft eine Rede.


Maurer absolviert vom 23. bis 30. April auf Einladung von Präsident Xi Jinping einen Staatsbesuch in China und nimmt am zweiten Forum „Ein Gürtel, eine Straße“ für internationale Zusammenarbeit teilnehmen sollte. China und die Schweiz werden eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit in Rahmen dieser Initiative unterzeichnen. Auf der Pressekonferenz betonte Maurer die fünf Prinzipien, die die Schweiz bei der Zusammenarbeit verfolge: privates Kapital zur Beteiligung, Fokus auf Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung in den relevanten Regionen, Umweltschutz sowie Transparenz.


Zu den Gründen für die Beteiligung der Schweiz an der Initiative antwortete Maurer gegenüber China.org: „Die Seidenstraßeninitiative wird Wirtschaftswachstum und den beteiligten Ländern Wohlstand bringen. Das ist wichtig, weil Wirtschaftswachstum nicht nur Arbeitsplätze für junge Menschen schafft, sondern auch die Kommunikation zwischen den Menschen stärkt und dadurch Konflikte reduziert und Kriege vermieden werden können.“ 


An der Konferenz nahmen auch Herbert Scheidt, Präsident von Swiss Banking, und Guido Fürer, Chief Investment Officer der Swiss Re, teil. Scheidt sagte, Chinas weitere Reform und Öffnung stehe in engem Zusammenhang mit der Seidenstraßeninitiative und habe daher seine Verbindungen zu Europa und Afrika verstärkt. Die Initiative biete vielfältige Möglichkeiten und schaffe Raum für die Zusammenarbeit zwischen chinesischen und schweizerischen Unternehmen, Banken und Versicherungen. Insbesondere könnten die beiden Länder die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Kapital, Infrastruktur und Vermögensverwaltung vertiefen. Fürer erklärte, dass China und die Schweiz noch viel Potenzial für die Zusammenarbeit in der Versicherungsbranche hätten und dass die schweizerische Versicherungsbranche bereit sei, sich aktiv an Infrastrukturinvestitionen im multilateralen Rahmen zu beteiligen.


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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Ueli Maurer,Seidenstraßeninitiative,Wirtschaftswachstum