Chinesischer Fotograf gewinnt internationalen Preis
Das Bild „The Moment“ des chinesischen Fotografen Bao Yongqing, welches am Qinghai-Tibet-Hochplateau aufgenommen wurde, hat den Wettbewerb „Fotograf des Jahres“ des Naturhistorischen Museums gewonnen. Das Ergebnis wurde in London bekanntgegeben. (Bao Yongqing/Tierwelt Fotograf des Jahres)
Eine Begegnung zwischen Fuchs und Murmeltier gewinnt Wildtier-Wettbewerb.
Bao Yongqing aus China konnte einen der weltweit renommiertesten Bewerbe für Fotografie für sich entscheiden. Er wurde als Gesamtgewinner des Wettbewerbs „Tierfotograf des Jahres“ 2019 bekanntgegeben. Der Bewerb „Tierfotograf des Jahres“ wurde vom Naturhistorischen Museum in London entwickelt und produziert. In diesem Jahr fand der Wettbewerb zum 55. Mal statt, wobei es mehr als 48.000 Einsendungen aus über 100 Ländern gab. Der Siegerbeitrag mit dem Titel „The Moment“ hat seinen Ursprung in der Provinz Qinghai.
Das Bild zeigt eine bemerkenswerte Begegnung zwischen einem tibetischen Fuchs und einem Murmeltier. Es wurde auf dem Qinghai-Tibet Hochplateau aufgenommen. „Fotografisch gesehen ist es einfach der perfekte Moment“, sagte Roz Kidman Cox, der Vorsitzende der Wettbewerbskommission. „Die expressive Intensität der Haltungen zieht den Betrachter in den Bann, und die Bedrohung der Energie zwischen den ausgestreckten Klauen scheint die beiden Protagonisten in einer perfekten Balance zu halten. Es ist außergewöhnlich, eine so starke Interaktion zwischen einem tibetischen Fuchs und einem Murmeltier einzufangen - zwei Spezies, die in der Ökologie dieser Hoch-Grasland-Region eine Schlüsselrolle einnehmen.“
Michael Dixon, der Direktor des Museums sagte, das Bild habe „die ultimative Herausforderung der Natur - den Kampf um das Überleben“ eingefangen. Er sagte weiters: „Das Gebiet, in dem das Bild aufgenommen wurde, wird von dramatischen Temperaturanstiegen bedroht, die ähnlich ausfallen wie in der Arktis. In einer Zeit, in der wertvolle Lebensräume einem zunehmenden Klimadruck ausgesetzt sind, erinnern uns solche flüchtigen wie auch faszinierenden Momente daran, was wir schützen müssen.“ Die Ausstellung im Naturhistorischen Museum in Kensington wird am Freitag eröffnet und läuft noch bis Ende Mai 2020 - dann wird sie auf eine nationale und internationale Tour geschickt. Die Einreichungen für den Wettbewerb des nächsten Jahres werden ab dem 21. Oktober angenommen.












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