„Opfergeschichten" aus Ausbildungszentren

​Xinjiangs Lokalregierung entlarvt Lügen

03.12.2019

In einem Exklusivinterview mit der Global Times wies der Sprecher der nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Region Xinjiang am Montag die vor kurzem veröffentlichten unwahren Geschichten von sogenannten Opfern in Ausbildungszentren in Xinjiang zurück. Unter anderen Mihrigul Tursun und Sayragul Sauytbay hatten behauptet, einige „Gefangene wurden gefoltert" und der Zugang zu den Toiletten in den Zentren sei eingeschränkt worden.


Menschen nehmen an einem Kultur- und Tourismusfest im Verwaltungsbezirk Awat der Präfektur Aksu in der nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Region Xinjiang teil, das sich mit der Dolan- und Qiuci-Kultur befasst. Das Fest wurde vor kurzem in der Präfektur Aksu eröffnet.


Vertreter des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) und der New York Times beschäftigten sich kürzlich mit Chinas Xinjiang-Themen. ICIJ veröffentlichte einen Bericht, in dem behauptet wurde, dass viele Opfer der Berufsbildungszentren in Xinjiang, darunter die erwähnten Mihrigul Tursun und Sayragul Sauytbay, ihre Geschichten über Misshandlungen in den Zentren mitteilen würden. Ferner behaupteten sie, dass neun Frauen in diesen Zentren unter harten Bedingungen gestorben seien.


„Ich möchte sagen, dass die Berufsbildungszentren in Xinjiang Schulen und keine ‚Konzentrationslager' sind." Alle Schulungszentren verfügen über medizinische Räume mit Ärzten, die Auszubildenden tagsüber kostenlose Dienste anbieten", stellte der Sprecher gegenüber der Global Times richtig.


Das chinesische Außenministerium hatte zuvor auf einer Pressekonferenz eine ausführliche Antwort auf die Geschichten des sogenannten Opfers Mihrigul Tursun gegeben. Der Sprecher der Regionalregierung von Xinjiang gab der Global Times weitere Einzelheiten zu ihr bekannt.


Mihrigul war eine Bewohnerin des Landkreises Qiemo in der mongolischen Autonomen Präfektur Bayingolin. Sie wurde am 21. April 2017 vom Qiemo-Büro für öffentliche Sicherheit in Gewahrsam genommen, weil sie Hass und Diskriminierung unter ethnischen Gruppen ausgelöst hatte. Während ihrer Haft wurde bei ihr Syphilis entdeckt. Aus humanitären Gründen hat sie das Büro für öffentliche Sicherheit am 10. Mai 2017 entlassen.
 
Abgesehen von der 20-tägigen Haft war Mihrigul in Xinjiang stets frei gewesen. Von 2010 bis 2017 unternahm sie elf Reisen in viele Länder, darunter Ägypten, Thailand und die Türkei. „Mihrigul war noch nie von der Polizei in Ürümqi festgenommen worden, noch wurde sie in ein Ausbildungszentrum geschickt", erklärte der Sprecher.


Mihrigul hat auch gelogen, dass ihr Bruder in den Ausbildungszentren zu Tode gefoltert worden sei. Ihr Bruder Erkbar Tursun sagte, dass „meine Schwester immer Lügen erzählt. Sie sagte nicht nur, dass ich gestorben bin, sondern hat auch über den Tod anderer gelogen."


Der Sprecher der Regionalregierung wies auch Geschichten von Sayragul Sauytbay zurück, die aus der kasachischen Volksgruppe stammt und im Bezirk Zhaosu in der Autonomen Präfektur Ili Kazak lebte. Sayragul war früher die Leiterin eines Kindergartens, wurde jedoch im März 2018 wegen Inkompetenz und Unterschlagung von Arbeitsgeldern von ihrem Posten entlassen. Sie wurde als Lehrerin in eine Grundschule versetzt.


Sayragul wurde des Betrugs verdächtigt, 249.000 Yuan (35.361 US-Dollar) nicht zurückgegeben zu haben. Bevor sie nach Übersee geflohen war, war sie noch nie in den Trainingszentren in Xinjiang gewesen.


Der Sprecher sagte: „Wie konnte sie die Mitteilung über die Beschränkung der Benutzung von Toiletten in den Ausbildungszentren auf zwei Minuten sehen, wenn sie noch nie dort gewesen war? Um die Bestrafung wegen Gesetzesverstößen zu vermeiden, ging sie illegal nach Kasachstan und verbreitete Gerüchte, um Xinjiang zu beschmutzen. Ihre Taten sind verächtlich. "

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Xinjiang,Lügen,Trainingszentren