Innere Mongolei eröffnet erste U-Bahn-Linie

Eine Bahn fährt in die Station Bayan der U-Bahn-Linie Nr. 1 in Hohhot im nordchinesischen Autonomen Gebiet Innere Mongolei ein (Foto vom 29. Dezember 2019).
Das autonome nordchinesische Gebiet Innere Mongolei hat am Sonntag seine erste U-Bahn-Linie in seiner Hauptstadt Hohhot eröffnet. Die 21,72 Kilometer lange U-Bahn-Linie mit 20 Stationen bietet Verbindungen zu den vier Stadtteilen von Hohhot mit einer maximalen Kapazität von 2.062 Passagieren und einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde. Die neue U-Bahn-Linie werde den Druck auf die öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt erheblich verringern, sagte Liu Zhanying, Vorsitzender des Unternehmens Hohhot Urban Rail Transit.
Die Stadt mit mehr als drei Millionen Einwohnern gehört zu den zehn Städten Chinas mit dem schlechtesten Verkehrsfluss, wie es in einem Bericht von Auto Navi Software und der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften von Anfang 2019 heißt. In China gibt es mehr als 30 Städte mit betriebsfähigen U-Bahn-Systemen. Bis 2020 sollen es voraussichtlich 50 sein, da mehr Städte ihre Stadtbahnprojekte abschließen.

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