TCM als Schlüssel in Chinas-Epidemiebekämpfung

Chinesischer Experte im Online-Gespräch mit Chinesen in den USA

14.04.2020

Wissenschaftler Zhang Boli (1. v. l.)

 

Der Wissenschaftler Zhang Boli kommuniziert mit chinesischen Austauschstudenten und Überseechinesen in den USA darüber, wie das neuartige Coronavirus verhindert und kontrolliert werden kann.

 

Um die einzigartige Rolle und den Wert der chinesischen Medizin im Kampf gegen die neuartige Coronavirus-Pandemie voll auszuschöpfen und chinesischen Austauschstudenten sowie Überseechinesen in den USA zu helfen, sich besser vor der Krankheit zu schützen, lud das chinesische Generalkonsulat in Los Angeles am 10. April Professor Zhang Boli, Wissenschaftler an der Chinesischen Akademie für Ingenieurwissenschaften und Präsident der Tianjin Universität für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), ein, um in einem Online-Austausch über die Verwendung der chinesischen Medizin zur Epidemieprävention und-kontrolle zu reden. Professor Zhang wurde von den insgesamt über 2,1 Millionen Teilnehmern über das Internet herzlich begrüßt.

 

Zhang kämpft als Mitglied der Expertengruppe der Zentralen Führungsgruppe seit diesem Januar bis heute in Wuhan an der vorderster Front gegen das Virus. Während des Austauschs erklärte er sehr detailliert, wie die chinesische Medizin China in seinem Kampf gegen die Epidemie geholfen hat. Die TCM sei frühzeitig und durchgehend angewandt worden und habe sich zu jeder Zeit als sehr wirksam erwiesen. Somit wurde sie zu einem Schlüssel in Chinas Plan zur Epidemie-Bekämpfung.

 

Er erläuterte ausführlich die Merkmale und Vorteile der chinesischen Medizin in der Epidemieprävention und -kontrolle sowie bei der Behandlung. Zhang wies auch darauf hin, dass die chinesische Medizin während des gesamten Prozesses ein wichtiger Teil der Virus-Bekämpfung in China gewesen sei und eine signifikante Wirkung bei der Behandlung milder Patienten gehabt habe. Zudem habe sie dazu beigetragen, dass milde Patienten seltener zu schwer kranken Patienten wurden.

 

Die Kombination aus TCM und westlicher Medizin habe eine Rolle bei der Verbesserung der Symptome schwerer Patienten gespielt und deren Sterblichkeit stark verringert. Darüber hinaus können TCM-Praktiken wie Akupunktur, Massage, Ba Duan Jin und andere Therapien geheilten Patienten bei Herz-Lungen-Problemen oder erhöhter Körpertemperatur helfen. Auch können sie geheilten Patienten, die erneut erkranken, dabei helfen, festsitzenden Schleim in den Atemwegen zu lockern, was offensichtliche Vorteile hat.Die Teilnehmer stellten wissbegierig ihre Fragen, die Zhang gerne ausführlich beantwortete. Ein Teilnehmer fragte, wie man im Ausland am besten eine Selbst-Quarantäne absolvieren und sich auch sonst sicher isolieren könne. Auch wurde gefragt, wie man in den USA mit den Engpässen an chinesischer Medizin umgehen, welche Ressourcen man als Ersatz verwenden, und wie man sich gut um Infizierte mit milden Symptomen kümmern könne. Zhang empfahl, dass sie während der Quarantäne zu Hause ruhig bleiben, gewisse Routinen entwickeln, sich gesund ernähren und zur Stärkung des Immunsystems einige chinesische Kräutermedikamente verwenden sollten.

 

Er beantwortete auch Fragen zur Wirksamkeit der TCM in der Epidemieprävention und in der Behandlung des neuartigen Coronavirus sowie zur Verbreitung und Anwendung chinesischer Medizin im Ausland. Die Atmosphäre bei diesem Online-Austausch war durchgehend sehr herzlich.

 

Zhang machte klar, dass das Wissen der weltweiten medizinischen Experten über das neuartige Coronavirus noch nicht ausreiche und es noch keine geeigneten Medikamente gebe. Unter diesen Umständen stehe der Schutz des Lebens an erster Stelle. Die chinesische Regierung sei sehr besorgt über chinesische Studenten und andere Landsleute im Ausland und werde alles Notwendige tun, um ihnen zu helfen. Gleichzeitig habe die chinesische Regierung im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch andere von der Epidemie betroffene Länder unterstützt.

 

„Die Epidemie kennt keine Ländergrenzen und die Krankheit unterscheidet nicht zwischen Ethnien." Das neuartige Coronavirus sei ein gemeinsamer Feind der gesamten Menschheit. Daher müssten sich alle Länder zusammenschließen und zusammenarbeiten, um das Virus zu besiegen, betonte Zhang.

 

In seiner Rede auf der Veranstaltung sagte der Generalkonsul in Los Angeles, Zhang Ping, dass sich die Epidemie in den USA schnell ausgebreitet habe. Er hoffe, dass die chinesischen Studenten in den USA sowie die dortigen Auslandschinesen sich gut selbst schützen werden. China und die chinesischen Bürger würden sich immer um die chinesischen Staatsbürger im Ausland und Überseechinesen kümmern, machte er klar.

 

Präsident Xi Jinping hatte die klare Anweisung gegeben, die Leitlinien und die Unterstützung hinsichtlich der Epidemieprävention und -kontrolle für chinesische Bürger im Ausland zu stärken. Das Generalkonsulat führt seine Arbeiten im Einklang mit Chinas Anforderungen durch und bemüht sich um die Wahrung der Sicherheit und Gesundheit der chinesischen Bürger.

 

Der Wissenschaftler Zhang nahm trotz seines vollen Terminkalenders gerne an diesem Austausch teil, um die die Rolle und Lehren der chinesischen Medizin bei der Prävention und Kontrolle des Virus zu verdeutlichen. Er hoffe, dass die Veranstaltung den Teilnehmern half, ihr Wissen über die Rolle der chinesischen Medizin zur Epidemiebekämpfung zu erhöhen und sich besser und wirksamer gegen das Virus zu schützen.

 

Der Artikel wurde erstmals auf der Webseite der Science and Technology Daily am 11. April veröffentlicht.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Überseechinesen,Coronavirus,TCM,China