Überschwemmungen
188 Meter langen Dammbruch im Poyang-See erfolgreich repariert

Ein Damm in der ostchinesischen Provinz Jiangxi mit einem 188 Meter langen Bruch, der durch Überschwemmungen verursacht wurde, konnte am Samstag erfolgreich abgedichtet werden.
Der Zhongzhou-Damm in Chinas größtem Süßwassersee - dem Poyang-See - im Kreis Poyang in der bezirksfreien Stadt Changzhou erstreckt sich über 33,72 Kilometer. Er schützt 34.000 Anwohner und mehr als 1400 Hektar Ackerland entlang der Wasserstraße.
Da die Region von unaufhörlichen und heftigen Regenfällen heimgesucht wurde, schwollen der See und die Flüsse an und durchbrachen in der Folge in der Nacht des 9. Juli einen 188 Meter langen Abschnitt des Damms.
Insgesamt 15 Dörfer und Ackerländereien entlang der Wasserstraße wurden von den Fluten überschwemmt. Über 14.000 Einwohner mussten an diesem Tag evakuiert werden. Es gab aber keine Berichte über Verletzte.
China Anneng Group Second Engineering Bureau Co Ltd entsandte mehr als 200 Ingenieure mit Ausrüstung zur Reparatur des Damms, zusammen mit Feuerwehrleuten und anderem Personal. Das Unternehmen kündigte an, dass seine Notfallhelfer den Damm weiter erhöhen und verstärken würden, um seine Stabilität zu gewährleisten.
Fast 6,88 Millionen Menschen seien seit dem 6. Juli von den durch Regen ausgelösten Überschwemmungen in Jiangxi betroffen, teilte das Hauptquartier für Hochwasserschutz und Dürrehilfe der Provinz am Freitag mit.
In der gesamten Provinz wurden 696.000 Menschen umgesiedelt und zudem wurden 635.700 Hektar an Ernte beschädigt – allein ab Freitag um 17:00 Uhr wurden 148.600 Hektar zerstört. Der direkte wirtschaftliche Verlust beläuft sich derzeit auf 16,96 Milliarden Yuan (2,4 Milliarden US-Dollar).

Ein Damm in der ostchinesischen Provinz Jiangxi mit einem 188 Meter langen Bruch, der durch Überschwemmungen verursacht wurde, konnte am Samstag erfolgreich abgedichtet werden.

03452ffd-944b-4064-b2a7-f366138ec666.jpg)








