Luckin Coffee entlässt Mitarbeiter nach unangemessenen Taiwan-Kommentaren
Luckin Coffee gab am Sonntag bekannt, einen Angestellten aus Taiwan entlassen zu haben, weil dieser auf Facebook "unangemessene Kommentare" über Taiwan und das chinesische Festland veröffentlicht habe. Das Unternehmen entschuldigte sich für den Vorfall und versprach, eine entschlossene Haltung in Fragen der Wahrung der nationalen Einheit Chinas einzunehmen.

Am Sonntagmorgen zirkulierten auf Sina Weibo-Screenshots einiger unangemessener Posts des Angestellten namens Wu, die dieser auf Facebook veröffentlicht hatte. Darin bezeichnete Wu wiederholt Taiwan als unabhängiges Land und sprach davon, dass Taiwan vom chinesischen Festland unterdrückt würde.
Aus den Screenshots ging hervor, dass Wus sezessionistische Kommentare zwischen Januar 2016 und April 2020 abgesetzt wurden. Bei Redaktionsschluss war die Facebook-Homepage und seine Posts nicht länger öffentlich zugänglich.
Sonntagnachmittag trat Luckin Coffee mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit, wonach Wu nach einer Untersuchung aus dem Betrieb entlassen worden sein.
"Luckin Coffee nimmt in der Frage der nationalen Einheit eine klare Haltung ein und entschuldige sich aufrichtig für das Unbehagen, das dieser Vorfall ausgelöst hat," heißt es in der Stellungnahme.
Netzbürger untertstützten Luckins rasche Reaktion. Ein Weibo-Nutzer schrieb: " Es gibt Haltungen, die man einnehmen muss. Feuert diejenigen, die dies unterlassen!"
Luckin Coffee mit Hauptsitz auf dem chinesischen Festland, ist ein Mitbewerber der amerikanischen Kaffeehauskette Starbucks. Nach einem massiven Finanzskandal wurde im Frühjahr diesen Jahres die Aktie Luckin Coffees vom NASDAQ genommen. Die Geschäftsaktivitäten in den rund 4.000 Filialen in ganz China wurden jedoch fortgesetzt.












22e68056-dc5b-47c8-a319-070d6bf23a00.jpeg)