Wirtschaftliche Erholung
Chinas Großstädte mit starkem BIP-Wachstum in ersten drei Quartalen

Von den 31 Provinzen, Städten und autonomen Regionen in China haben 26 bis zum 1. November eine starke wirtschaftliche Erholung mit einem positiven Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verzeichnet. In den ersten drei Quartalen stieg das Pro-Kopf-Einkommen der Einwohner im Jahresvergleich um 3,6 Prozent, da die zuständigen Regierungsbehörden zahlreiche Maßnahmen ergriffen hätten, um die Beschäftigung und die Wiederaufnahme der Arbeit zu gewährleisten, wie Beijing Business Today berichtete.
Für den Zeitraum von Januar bis September liegt Guangdong mit einem BIP von 7,84 Billionen Yuan (1,17 Billionen US-Dollar) an erster Stelle in ganz China - gefolgt von Jiangsu (7,38 Billionen Yuan). An dritter Stelle liegt die ostchinesische Provinz Shandong mit einem BIP von insgesamt 5,22 Billionen Yuan. Die Provinzen Zhejiang, Henan, Sichuan, Fujian und Hunan belegen die Ränge vier bis acht.
Auch Hubei, die von COVID-19 am stärksten betroffene Provinz in China, ist es mittlerweile gelungen, die wirtschaftliche Erholung zu beschleunigen, nachdem die Epidemie vollständig eingedämmt werden konnte. In der zentralchinesischen Provinz überschritt das BIP in den ersten drei Quartalen 2,98 Billionen Yuan (448 Milliarden US-Dollar), was zwar immer noch einem Rückgang von 10,4 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Gegenüber der ersten Jahreshälfte fiel der Rückgang allerdings schon um 8,9 Prozentpunkte geringer aus.
Gleichzeitig konnte in Hubei auch das große Potenzial der Investitionen sowie des Konsums und Außenhandels freigesetzt werden, um auf diese Weise das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Die Investitionen stiegen im September im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 Prozent und erreichten damit bereits im dritten Monat in Folge ein zweistelliges Wachstum.
Obwohl die Einzelhandelsumsätze mit Konsumgütern in Hubei im September gegenüber dem Vorjahr zwar um 11,4 Prozent zurückgingen, verringerte sich der Rückgang damit im Vergleich zum Vormonat um 2,4 Prozentpunkte.
Der Export dagegen stieg im Zeitraum von Januar bis September um 4,2 Prozent auf 178,45 Milliarden Yuan (27 Milliarden US-Dollar), und das Importvolumen betrug 115,68 Milliarden Yuan - 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Hinsichtlich der Einkommen der Einwohner nahm die ostchinesische Metropole Shanghai mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 54.126 Yuan (8.060 US-Dollar) im ersten drei Quartalen den ersten Platz ein. In der Hauptstadt Beijing waren es 51.772 Yuan.
Nach Angaben des Staatlichen Amts für Statistik erreichte das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen aller Einwohner in China 13.486 Yuan (2.013 US-Dollar) - 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht 56,7 Prozent des verfügbaren Einkommens pro Kopf.
Um eine geordnete Wiederaufnahme der Arbeit und ein reibungsloses Funktionieren des Unternehmenssektors zu gewährleisten, hätten die zuständigen chinesischen Behörden von Januar bis August Steuern und Gebühren im Wert von 1,88 Billionen Yuan (280 Milliarden US-Dollar) gesenkt, berichtete Chen Donghao, stellvertretender Leiter der Abteilung für Steuerpolitik im Finanzministerium.

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