Mark Hauptmann

Bestechungsskandal des CDU-Politikers enthüllt „Auslandspropaganda“ der DPP

15.03.2021

Archivfoto von Mark Hauptmann


Der deutsche CDU-Abgeordnete Mark Hauptmann ist wegen des Vorwurfs, er habe Schmiergelder aus Aserbaidschan angenommen, zurückgetreten. Die Zeitung China Times von Taiwan zitierte am Sonntag den diesbezüglichen jüngsten Bericht des US-Mediums Politico. Der Artikel in Politico zitierte auch das deutsche Magazin Der Spiegel mit der Aussage, dass die aserbaidschanische Botschaft in Deutschland 16.744 Euro für Zeitungsanzeigen in der in dem Bundesland des Abgeordneten, Thüringen, erscheinenden Lokalzeitung ausgegeben habe. Es sei erwähnt worden, dass nicht nur Aserbaidschan, sondern auch Taiwan und die vietnamesische Regierung Anzeigen in der Zeitung gekauft hätten. DerWesten berichtete auch, dass Taiwan mit bis zu 24.000 Euro das meiste Geld für die Anzeige bezahlt habe.


Nach früheren Berichten in den Medien Taiwans habe Hauptmann ein Video aufgenommen, in dem er behauptete, dass Taiwan im weltweiten Kampf gegen Infektionskrankheiten helfen könne. Er und viele deutsche Abgeordnete unterstützten Taiwans Mitgliedschaft in der Weltgesundheitsorganisation (WHO), seien aber von China behindert worden.


Als Reaktion darauf schrieb der Kuomintang-„Abgeordnete“ Chan Yee Shun in einer Facebook-Post am Sonntag, dass Taiwan wegen des Skandals von Hauptmann unter dem Verdacht der möglichen Bestechung von Politikern anderer Länder leide.


Viele Netizens von Taiwan kommentierten, dass der Fall deutlich ermittelt werden und die Demokratische Fortschrittliche Partei (DPP) zur Rechenschaft gezogen werden solle.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Bestechung,CDU,Mark Hauptmann,DPP