USA zielen auf China, um ihre eigene Vergangenheit zu vertuschen

Für sämtliche COVID-19 Labor-Theorien würden ernsthafte Beweise fehlen, und was „biologische Kriegsführung" betrifft, hätten die USA kein Recht, mit dem Finger auf andere Länder zu zeigen, vor allem nicht auf China, schrieb Tom Fowdy, ein Oxford-Absolvent und Ostasien-Spezialist, in einem Artikel auf RT.com Donnerstag.
Diese Labortheorien und ihr überwiegend politischer Charakter hätten die Bemühungen der Wissenschaftler, hinsichtlich der Pandemie Fakten zu schaffen, extrem gestört, so der Artikel.
Die Behauptung der USA, COVID-19 stamme aus einem chinesischen Labor, will jedoch trotzdem einfach nicht verschwinden. Der Gedanke, dass ein Staat auf diese Weise böswillig handeln könnte, hat sich nicht ohne Grund festgesetzt: Die USA selbst haben eine sehr kontroverse Vergangenheit, was die biologische Forschung angeht.
Im Jahr 1942 starteten die USA ihr eigenes Programm zur biologischen Kriegsführung. Das erste Mal soll es im Koreakrieg eingesetzt worden sein - ironischerweise gegen die Chinesen. 1952 tauchten Berichte über chinesische Soldaten aus verschiedenen Städten auf, die an etwas starben, das wie Milzbrand aussah, und an ungewöhnlichen Krankheiten wie Enzephalitis.
Während des Vietnamkrieges setzte die USA dann ebenfalls eine Reihe von chemischen und biologischen Waffen ein, mit schwerwiegenden Folgen für die Bevölkerung.
Die USA selbst haben stark in die biologische Kriegsführung investiert und diese eingesetzt. Fort Detrick, eine Einrichtung in Maryland, die lange Zeit das Herz der US-Biowaffenforschung war, beendete im August 2019 ihre Keimforschung, nachdem es zu zwei Biosicherheitsverstößen mit gefährlichen Erregern gekommen war.
Die Idee eines Laborlecks ist zwar unbegründet und wohl auch unsinnig. Aber der Gedanke, dass ein Staat auf diese Weise handeln könnte, ist aus einem bestimmten Grund fest in Amerikas nationalem Bewusstsein verankert.












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