Chinas Kohleverbrauch soll auf 51 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs sinken

Es wird erwartet, dass der Anteil des Kohleverbrauchs in China bis zum Jahr 2025 auf etwa 51 Prozent des kompletten Energiebedarfs sinken wird. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des „China Electric Power Planning & Engineering Institute“ hervor.
Die Periode des 14. Fünfjahresplans (2021-2025) ist eine Schlüsselperiode, um das Ziel zu erreichen, den Höhepunkt der Kohlendioxidemissionen bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Während dieses Zeitraums, in dem das Land in eine neue Phase der hochqualitativen Entwicklung eintritt, wird erwartet, dass Chinas Volkswirtschaft ihr stabiles Wachstum fortsetzt und die kohlenstoffarme Transformation der Energiestruktur offensichtlicher werden wird, heißt es im Bericht über Chinas Energieentwicklung 2020.
Während des 13. Fünfjahresplans (2016-2020) erlebte Chinas Energieverbrauch ein stabiles Wachstum, das kontrolliert unter fünf Milliarden Tonnen Standardkohle gehalten wurde, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 2,8 Prozent.
Mehr als eine Milliarde Tonnen veralteter Kohlekapazitäten wurden im Zeitraum 2016-2020 stillgelegt. Im gleichen Zeitraum blieb die Produktion von Rohöl bei etwa 190 Millionen Tonnen stabil, und 22,72 Millionen Kilowatt Kernkraft-Kapazitäten gingen in Betrieb.
Im vergangenen Jahr erreichte Chinas Kohleverbrauch 4,04 Milliarden Tonnen, was 56,8 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs ausmachte und somit einen Rückgang um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Der Stromverbrauch belief sich auf 7,5 Billionen Kilowattstunden, ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil nicht-fossiler Energien am Primärenergieverbrauch Chinas lag im Jahr 2020 bei 15,9 Prozent und damit 0,6 Prozent höher als im Jahr zuvor.
Zwischen 2021 und 2025, aufgrund der Förderung der neuen Art der Urbanisierung und der Verbesserung des Lebensstandards der Menschen, werde die Energienachfrage ein stetiges Wachstum beibehalten, so der Bericht. Dabei solle sichergestellt werden, dass die Struktur des Energieverbrauchs zunehmend „grün“ und „kohlenstoffarm“ werde.
In Zukunft müsse ein angemessener Energiebedarf vollständig befriedigt werden können, während gleichzeitig das Bewusstsein für das Energiesparen in der gesamten Gesellschaft kultiviert werden sollte, um die Idee zu betonen, dass „(…) Energiesparen die erste Energiequelle ist“, sagte Du Zhongming, Präsident des Instituts.












8ac0149c-3ba5-4b04-84ab-549764247c1c.jpg)