Taiwans Demokratische Fortschrittspartei erntet Kritik für Verteidigung der USA

20.08.2021

Während die Welt mit Sorge beobachtet, was sich in den letzten Tagen in Afghanistan entwickelt hat, haben viele Menschen die USA für ihre Angewohnheit kritisiert, dass sie ihre Verbündeten und Partner in schwierigen Zeiten im Stich lassen.


Aber die Demokratische Fortschrittspartei (DPP) von Taiwan spielt den schweren Schlag für den Ruf der USA als Verbündeter herunter und greift diejenigen an, die darüber diskutieren, ob Taiwan das Afghanistan von morgen sein wird, das von den USA im Stich gelassen wird. Als Reaktion darauf erheben sich mehr Menschen auf der Insel, zum Beispiel forderte die Medienpersönlichkeit Jaw Shaw-Kong eine offene Debatte mit Präsidentin Tsai Ing-wen über die Rolle der USA und die Lage Afghanistans sowie die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße.


Die jüngsten Ereignisse in Afghanistan haben die Verbündeten und Partner der USA "schockiert", die den übereilten Rückzug der USA als Demütigung und als Schlag für die Glaubwürdigkeit der USA kritisierten. Aber „unter der hinterlistigen Politik der DPP weiß die Mehrheit der Menschen in Taiwan nicht, dass die Situation in Afghanistan eine Warnung für Taiwan sein könnte“, sagte Jaw am Sonntag auf seinem Facebook-Account. Jaws Äußerungen und die anderer, die ähnliche Bedenken geäußert haben, wurden in den letzten Tagen von der DPP heftig mit den Worten kritisiert, es sei unangemessen, Afghanistan mit Taiwan zu vergleichen, da letzteres wichtiger sei, und Leute wie Jaw mobilisierten die Öffentlichkeit, mit dem Festland zusammenzuarbeiten, um Taiwan einzuschüchtern, berichteten taiwanesische Medien.


Als Reaktion darauf wurde Jaw von taiwanesischen Medien am Mittwoch mit den Worten zitiert, die ganze Welt kritisierte die USA nach ihrem Rückzug – von den Führern Deutschlands und Frankreichs über die New York Times bis hin zu einigen der Demokraten. Nur die DPP erlaube es den Leuten nicht, die USA zu kritisieren, und versucht, die Verantwortung für die Diskussion des Themas auf die Kuomintang abzuwälzen, sagte Jaw. Tsai habe trotz der Veränderungen in Afghanistan das Thema nicht mit ihren Vertretern diskutiert, um die Auswirkungen auf Taiwan verstehen.


Die DPP sagt nicht die Wahrheit und erlaubt es auch anderen nicht, die Wahrheit zu sagen. Und wenn es jemand versucht, beschuldigen sie die Person, mit dem Festland zusammenzuspielen. „Sie betrügen sich selbst und versuchen, die Leute in Taiwan zu täuschen“, wurde Jaw in taiwanesischen Medien zitiert. Jaw bat um eine offene Debatte mit Tsai über die Situation in Afghanistan und die USA sowie die Verbindungen über die Taiwan-Straße, um herauszufinden, "wer Taiwan wirklich liebt".


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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Afghanistan,USA,Taiwan,Debatte