Automobilmarkt
Audi unterstreicht Chinas Bedeutung bei der Einführung von Elektrofahrzeugen

Ein Audi A6 e-tron- Elektrofahrzeug ist am 20. April 2021 während der Auto-Show in Shanghai zu sehen. [Foto/Agenturen]
China werde weiterhin eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Audi spielen, da das Unternehmen seine Bemühungen um die Umstellung auf Elektrofahrzeuge beschleunigen wolle, kündigte der deutsche Automobilhersteller am Mittwoch an. Das Premiumunternehmen des Volkswagen-Konzerns erklärte dies bei der Vorstellung seiner neuen Strategie „Vorsprung 2030“.
Als Teil der Strategie sagte der Ingolstädter Autohersteller, dass seine neuen Modelle ab 2026 rein elektrisch sein werden und die Produktion von Modellen mit Verbrennungsmotor im Jahr 2033 enden werde.
Das Unternehmen schätzt, dass der Markt für Premiumfahrzeuge in China von 3,1 Millionen Verkäufen im Jahr 2020 auf 4,5 Millionen im Jahr 2030 anwachsen werde, wobei der Anteil der Elektrofahrzeuge im selben Zeitraum von 10 Prozent auf bis zu 40 Prozent steigen könnte.
Audi produziert in China Elektrofahrzeuge, darunter den e-tron SUV. Ein Joint Venture für Elektroautos, die auf der von Audi und Porsche gemeinsam entwickelten PPE-Plattform basieren, wurde ebenfalls in China gegründet. Das erste Modell soll bereits 2024 auf den Markt kommen.
Das Joint Venture befindet sich in Changchun, der Hauptstadt der Provinz Jilin, wo Audi seit drei Jahrzehnten gemeinsam mit FAW Benzinfahrzeuge produziert.
Nach Angaben von Audi wird die Zahl der in China hergestellten Audi-Modelle - sowohl Benzin- als auch Elektrofahrzeuge - bis Ende dieses Jahres auf 12 steigen.
„Unser Ansatz hier basiert auf der Idee 'In China für China', und daher konzentriert sich Audi auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden auf dem größten Automobilmarkt der Welt und treibt aktiv Innovationen voran", erklärte Werner Eichhorn, Präsident von Audi China.
Audi hat insgesamt mehr als 7 Millionen Fahrzeuge auf dem chinesischen Markt verkauft. Allein im vergangenen Jahr wurden 727.358 Fahrzeuge in dem Land ausgeliefert. Im ersten Halbjahr 2021 waren es 418.749, ein Plus von 38,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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