20 Jahre nach „9/11“: Was die US-Anti-Terrorismus-Kriege hinterlassen haben

Quelle: german.china.org.cn
11.09.2021
 

Wolkenkratzer, darunter das One World Trade Center, ragen am 6. September 2021 in New York über dem „9/11 Memorial and Museum” in den Himmel. [Agenturfoto]

 

Der 11. September war eines der folgenreichsten Ereignisse in der Welt in diesem Jahrhundert. Vor zwei Jahrzehnten flogen Terroristen zwei entführte Flugzeuge in die Nord- und Südtürme des World Trade Centers und ein weiteres in das Pentagon und richteten damit in den USA und weltweit enormen Schaden an. Fast 3.000 Menschen kamen ums Leben, und der wirtschaftliche Schaden für die USA belief sich auf 200 Milliarden US-Dollar, während der Schaden für die Weltwirtschaft laut einem Bericht der UN sogar 1 Billion US-Dollar betrug.


Nach dem 11. September 2001 begannen die USA den Krieg in Afghanistan unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung und zwangen das Land, eine demokratische Regierungsform nach US-amerikanischem Vorbild zu übernehmen, was zu sozialen Unruhen vor Ort und zu einem Leben im Elend führte. Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung begannen die USA darüber hinaus auch Kriege in Ländern wie dem Irak, Syrien und Jemen.


In den vergangenen 20 Jahren des Anti-Terror-Kriegs der USA wurde weder der Terrorismus beseitigt noch die Bevölkerung vor dem Leid der Kriege bewahrt. Der Krieg hat das regionale strategische Gleichgewicht gestört, die Situation in der Regionalen weiter verschlechtert und auch der Welt Schaden zugefügt.


Nach Angaben des Projekts „Costs of War“ der Brown-Universität haben die USA seit 2001 im Namen der Terrorismusbekämpfung 8 Billionen Dollar für Kriege und Militäroperationen in 85 Ländern auf der ganzen Welt ausgegeben und dabei mehr als 929.000 Menschen getötet - darunter 387.000 Zivilisten. Nicht weniger als 38 Millionen Menschen wurden durch diese Kriege außerdem vertrieben.


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Schlagworte: 11. September,USA,Anti-Terrorismus,Kriege

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