Verbesserung des Grenzpostens zwischen China und Indien beweist die logistischen Fähigkeiten der VBA
Der Grenzposten Zhanniangshe, der auch als „Posten in den Wolken" bekannt ist, liegt auf einer steilen Klippe in einer Höhe von 4.655 Metern und war selbst für die militärische Logistik sehr schwer zugänglich.
Die Luftaufnahme des Grenzpostens Zhanniangshe in einer Höhe von 4.655 Metern (Foto von GT)
Er befindet sich am südlichen Fuß des Himalaya-Gebirges in der südwestchinesischen Autonomen Region Tibet.
Vor einigen Jahren berichteten die Medien über die Isolation und das harte Leben auf dem Posten, woraufhin er in der Öffentlichkeit sehr bekannt wurde.
Doch überraschenderweise haben sich inzwischen die Lebensbedingungen auf der „einsamen Insel im Schneeberg" stark verbessert. Auch der logistische Transport ist einfacher geworden.
Hinter dieser Verbesserung stehen Chinas Investitionen in die Entwicklung der Infrastruktur an der Grenzfront und die große Bedeutung, die das Land den Offizieren und Soldaten beimisst.
Die Veränderungen in Zhanniangshe zeigen, dass China und die Volksbefreiungsarmee (VBA) ihre logistischen Fähigkeiten stark verbessert haben. Auf diese Weise konnte sich der Posten Zhanniangshe vom „Posten mit der rauesten Umgebung" zum "schönsten Posten" entwickeln.
Insel auf einer Klippe
„Zhanniangshe“ bedeutet in der tibetischen Sprache „ein Ort, den selbst Falken nicht überfliegen können".
Der Außenposten ist fast das ganze Jahr über Wind, Schnee und Nebel ausgesetzt. Schneestürme können an fast 200 Tagen im Jahr auftreten.
Der Posten wurdeauf dem Berggipfel errichtet und hat eine Fläche von etwa 40 Quadratmetern. Hier treffen die warme und feuchte Strömung aus dem nördlichen Indischen Ozean und die kalte Strömung des Himalaya aufeinander, wodurch ein beständiger, starker Wind entsteht.
Um zu verhindern, dass sie hinuntergeweht werden, mussten sich die Soldaten früher an der Taille festbinden, wenn sie auf dem Wachposten standen.
Erschwerend kam hinzu, dass starker Schnee die Transportwege in den Bergen sechs Monate im Jahr unterbrechen konnte. Bevor die Berge versiegelt wurden, mussten die dort stationierten Soldaten Vorratsbunker mit Lebensmitteln, Büchern und anderen Freizeitartikeln anlegen, um den langen Winter zu überstehen.
Die Soldaten scherzten damals, dass einige von ihnen, wenn der Frühling kam, sogar Zeitungsartikel auswendig gelernt hatten, die als Tapeten verwendet wurden.

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