Junge Menschen in China verleihen dem Frühlingsfest durch kreativen Konsum ihre eigene Note

Besucher in einem Souvenirladen des Provinzmuseums von Gansu in Lanzhou in der nordwestchinesischen Provinz Gansu am 26. Januar 2026. (Foto: Xinhua/He Wen)
Auch Sammlerstücke aus der Popkultur spielten eine wichtige Rolle in der neuen Festtagslandschaft. Li Xuerui, eine Studentin, die ihr Tierkreiszeichen-Jahr feierte, hatte ein besonderes „Glücksgeld“-Geschenk für ihre jüngeren Geschwister in Lanzhou vorbereitet: eine limitierte Auflage von Überraschungsboxen zum Jahr des Pferdes.
„Sich am Neujahrsabend um den Tisch versammeln und gemeinsam Überraschungsboxen öffnen, hat unserem Familientreffen eine neue Art von Ritual verliehen – eine spielerische Abwandlung des traditionellen roten Umschlags“, sagte Li. Sie kaufte außerdem im Provinzmuseum Gansu kulturelle und kreative Souvenirs und wählte Artikel mit Motiven des ikonischen Bronzepferdes aus, einer beliebten Figur unter jungen Leuten.
Im Rahmen der diesjährigen regionalen „Zwei Tagungen“ integrierten Regionen wie Hubei, Jiangxi und Chongqing Begriffe wie „emotionaler Wert“ und „emotionale Ökonomie“ in ihre Regierungsberichte, um emotionsgesteuerten Konsum zu fördern. Experten zufolge gestalten junge Menschen durch diese Auswahlmöglichkeiten – von vorgefertigten Festtagsgerichten über Wortspiele in Form von Zweizeilern bis hin zu Sammlergeschenken – ein entspannteres, persönlicheres und emotional bedeutsameres Frühlingsfest.












