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Geldzuwendung für den Yasukuni-Schrein

China fordert Einstellung der Remilitarisierung in Japan

CRI  |  
17.08.2026

Der Yasukuni-Schrein sei ein ideologisches Instrument und Symbol des japanischen Militarismus, der aggressive Kriege gegen andere Länder geführt hat; dort würden Kriegsverbrecher verehrt, deren Hände mit dem Blut der Menschen in den Ländern des asiatisch-pazifischen Raums befleckt seien. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums Jiang Bin am Samstag vor der Presse.

Das Verhalten japanischer Politiker stelle eine offene Verhöhnung der historischen Gerechtigkeit dar, verletze zutiefst die Gefühle der Menschen in den betroffenen Ländern der Region und ziele im Kern darauf ab, die Schuld an den Aggressionen zu verschleiern und zu leugnen sowie die Errungenschaften des weltweiten Kampfes gegen den Faschismus und die internationale Nachkriegsordnung in Frage zu stellen.

Eine Auseinandersetzung mit der eigenen Aggressionsgeschichte und eine gründliche Reflexion über die Kriegsverbrechen seien die politische Grundlage für die Entwicklung der Beziehungen Japans zu seinen asiatischen Nachbarländern. „Wir forderten die japanische Seite auf, die Lehren aus der Geschichte ernsthaft zu beherzigen und die Remilitarisierung einzustellen”, so Jiang Bin weiter.

Am 15. August dieses Jahres jährt sich die bedingungslose Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg zum 81. Mal. Ausgerechnet an diesem Tag ließ Japans Premierministerin Sanae Takaichi eine Geldzuwendung als rituelle Opfergabe im Yasukuni-Schrein zukommen, in dem 14 Kriegsverbrecher der Klasse A verehrt werden. Verteidigungsminister Shinjirō Kōizumi sowie weitere hochrangige Vertreter des Kabinetts und der Liberaldemokratischen Partei besuchten den Schrein persönlich.

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Quelle: CRI

Schlagworte: China,Einstellung,Remilitarisierung,Japan