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24. 07. 2008 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Amerikanisch-chinesischer Künstler spendet 7,14 Mio. US-Dollar zur Hilfe anderer

Vor rund 100 Jahren überließ John Pierpont Morgan, ein berühmter amerikanischer Finanzexperte, Banker und Kunstsammler, einen Großteil seiner beträchtlichen Kunstsammlung dem Metropolitan Museum of Art in New York City und dem Wadsworth Athenaeum von Hartford in Connecticut. Er erklärte seinen Nachkommen, dass der Tod mit einem Übermaß an Wohlstand eine Art Strafe Gottes sei.

100 Jahre später haben Morgan's Worte einen beträchtlichen Einfluss auf einen amerikanisch-chinesischen Künstler ausgeübt: Cui Ruzhuo. Am 19. Juli spendete der 65-jährige Cui vier Stücke seines Werkes im Wert von 7,14 Millionen Dollar an den "Model Charity Fund" der Chinesischen Gesellschaft für Sozialarbeiter in Beijing.

1 Der 65-j?hrige Cui spendete vier Stücke seines Werkes an den 'Model Charity Fund' der Chinesischen Gesellschaft für Sozialarbeiter in Beijing.


"Ich hoffe, dass das Geld Menschen helfen kann, insbesondere solchen, die vor Kurzem von dem schweren Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan betroffen wurden", so Cui gegenüber China.org.cn.

Cui meint: "Der Aufbau individuellen Wohlstands und Reichtums ist eine Form der Selbstverwirklichung und ein Weg der Objektivierung persönlicher Fähigkeiten", so Cui. "Doch viel wichtiger ist es, das Leben zu genießen und den eigenen Wohlstand mit anderen Menschen der Gesellschaft zu teilen, wenn man erfolgreich ist."

Cui Ruzhuo bewundert John Pierpont Morgan und Bill Gates über alles. Er beschloss, in die Fußstapfen von Bill Gates, dem Gründer und ehemaligen Geschäftsführer von Microsoft, zu treten, der sein gesamtes Vermögen in Höhe von 58 Milliarden Dollar an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet hat, anstatt es seinen Kindern zu überlassen.

"Ich mag ihn. Gates wird den Rest seines Lebens der Wohltätigkeit widmen, und ich möchte ihm folgen. Er ist mein Vorbild und mein Held", so Cui.

Was er von Bill Gates gelernt hat, ist dass das Leben ein langer Prozess ist und konstantes Lernen, harte Arbeit und rastlose Bemühungen verlangt.

"Das Leben ist nicht einfach. Es ist voll von Lachen und Weinen, Blumen und Schweiß, Freude und Traurigkeit. Das ist die Realität unseres Lebens", meint er.

Der 1944 in Beijing geborene Cui Ruzhuo studierte seit jungen Jahren chinesische traditionelle Kalligraphie und alte Malerei. Er lernte Malerei von Li Kuchan (1899-1983), Qin Zhongwen (1896-1974), Hu Peiheng (1892-1965), Wang Zhujiu (1900-1966) und Li Keran (1907-1989), sämtlich große Meister der chinesischen Kunst.

Cui entwickelte seine Lehrfähigkeiten am Chinesischen Zentralinstitut für Kunst und Handwerk, woraufhin er 1981 in die USA zog. Als Honorarpräsident der Gesellschaft für Internationale Chinesische Kalligraphie und als Vorsitzender der Gesellschaft für Gemäldesammler ist er nun nach China zurückgekommen und lebt wieder in Beijing.

Das Leben in den USA war nicht immer mit Erfolg gekrönt. Der 37-jährige Cui begann sein neues Leben an einem vollkommen seltsamen Ort mit nur 800 Dollar. In einem dreckigen, staubigen Kellergeschoss in New York hausend lebte er wochenlang von nichts als Brot und arbeitete acht Stunden pro Tag als einfacher Kellner in einem kleinen chinesischen Restaurant, doch er gab seinen Traum nicht auf: die Förderung der alten chinesischen Kunst der Kalligraphie und der traditionellen Malerei in der ganzen Welt.

In seinem ersten Jahr in New York war seine größte Sorge das nackte Überleben. Der Preis für seine Gemälde betrug rund 100 Dollar, und niemand wollte sie kaufen. Durch seine eigenen entschlossenen Bemühungen und die Hilfe aufrichtiger Freunde begann seine Karriere.

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Quelle: CCTV

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