Riffe am Drei-Schluchten-Staudamm gesprengt

Am Wochenende wurde die Sprengung einiger Riffe am Drei-Schluchten-Staudamm von Experten des Bauministeriums und dem Unternehmen Yangtze River Three Gorges Project Development überprüft und genehmigt.

Die dreißig betroffenen Riffe wurden bereits am 25. Juli gesprengt. Sie befanden sich in dem Wasserweg zwischen dem Landkreis Fulin, im Verwaltungsbereich Chongqings, und den Tongluo Schluchten.

Die Sprengung ist Teil der Anstrengungen, den Wasserstand des Drei-Schluchten-Staudamms auf 156 Meter über dem Meeresspiegel anzuheben. Bei diesem Wasserstand würden die 30 Riffe unter der Wasseroberfläche liegen und so eine Gefahr für die Schifffahrt bilden.

Bei den ersten der Sprengungen, die bereits im Oktober 2005 begannen, wurden mehr als 850.000 Kubikmeter Erde und Gestein abgetragen.

Das Drei-Schluchten-Projekt wurde im Jahr 1994 begonnen und soll die Schifffahrt auf dem Yangtze erleichtern, der Energieerzeugung dienen und Überschwemmungen durch den Yangtze eindämmen. Das Projekt hat geschätzte Kosten von 180 Milliarden Yuan (17,7 Milliarden Euro) und wird nach seiner Fertigstellung bis zu 22 Millionen Kilowattstunden Elektrizität erzeugen.

(China.org.cn, Xinhua, 30. August 2006)