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| 06. 10. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die Immobilienblase in China verliert langsam Luft - die zahlreichen Maßnahmen zur Bekämpfung der überhöhten Immobilienpreise beginnen zu wirken.

Nach fast zwei Jahren verschiedener Regierungsprogramme zur Kühlung des überhitzten Immobilienmarktes in China glauben die Kaufwilligen, dass die Wohnungspreise in nächster Zeit fallen dürften.
In den meisten Städten sind die Wohnungsverkäufe rückläufig. Immobilienfirmen sind zudem wegen der Kreditklemme und höheren Zinskosten unter Druck. Analysten sagten, dass die Immobilienfirmen eventuell die Preise senken müssen, da die Regierung den Markt an der kurzen Leine hält, was die Verkäufe in den Städten limitiert und die Liquidität einschränkt. Zu den weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Blase gehören höhere Mindestanzahlungssätze für Hypotheken, die Einführung einer Immobiliensteuer in manchen Städten und der Bau von Sozialwohnungen.
Zeichen des Fortschritts. In der ersten Hälfte des Septembers wurden in Beijing nur 2056 Neuwohnungen verkauft, 16 Prozent weniger als in der ersten Hälfte im August und 33 Prozent weniger als in der zweiten Hälfte des Vormonats. Dies zeigten die Zahlen von Basix-5i5j, einer großen Immobilienverkaufs- und Beratungsfirma in Beijing.
Die Verkäufe von Gebraucht- und Neuwohnungen gingen im August um 26,4 Prozent auf 13.000 Wohnungen zurück, die tiefste Zahl seit 2009, wie eine Beijinger Immobilienhandelsfirma auf ihrer Website schreibt. Wegen des Handelsrückgangs begannen die Immobilienpreise zu sinken, nachdem sie den Regierungsmaßnahmen Monatelang getrotzt hatten.
Die jüngsten Zahlen der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission zeigen, dass 46 von 70 chinesische Großstädte einen Rückgang oder eine Stagnation der Neuwohnungspreise im August verzeichneten, während es im Juli erst 31 waren. 16 Städte verzeichneten im August sogar Rückgänge bei den Neuwohnungspreisen, mehr als die 14 im Juli. Chinas Immobilienfirmen dürften in den nächsten 6 bis 12 Monaten unter großem Druck stehen und die strengeren Kreditvergabekonditionen werden zu tieferen Preisen führen, prognostizierte die US-Beratungsfirma Standard and Poor’s letzte Woche. "Die jüngsten Zahlen lassen vermuten, dass die Regierungsmaßnahmen langsam Wirkung zeigen", sagte Wang Pei, ein Immobilienanalyst der CEBM Group Ltd., einer unabhängigen Investitionsberatungsfirma. Er erwarte, dass die durchschnittlichen Wohnungspreise in China ab September zurückgehen und die Immobilieninvestitionen ebenfalls abnehmen werden.
Quelle: Xinhua
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