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| 16. 06. 2013 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
China plant, sein zehn Jahre altes Einfuhrlizenzsystem für Eisenerz noch in diesem Jahr abzuschaffen, sagte ein Insider. Ein Schritt, der Einfuhren in einem Markt anheben könnte, der zwei Drittel des weltweiten Eisenerzhandels betrifft.
Die Maßnahme könnte auch die Kosten für inländische Stahlwerke senken, weil dadurch die Provisionen wegfallen, die sich lizenzierte Zwischenhändler für jeglichen Import einheimsen.

Es könnte auch das Ende der jahrelangen Bemühungen Chinas bedeuten, den Handel zu streng regulieren, was wegen Sorgen über die wachsende Abhängigkeit von Importen geschah und in dem Bemühen, die Preisgestaltung nicht den großen Bergbaukonzernen wie Rio Tinto und Vale zu überlassen.
"China wird seinen Eisenerz-Handel ab der zweiten Jahreshälfte deregulieren", sagte der Insider mit direkter Kenntnis der Materie, der nicht genannt werden wollte, da er eigentlich nicht berechtigt sei, mit den Medien zu sprechen. "Qualifikationslizenzen für Importe werden nicht mehr nötig sein, damit die Industrie noch marktorientierter wird und Stahlwerke mehr Auswahl haben”, fügte die Quelle hinzu.
China importierte 2012 eine Rekordmenge von 743 Millionen Tonnen Eisenerz, etwa acht Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Eisenerzhändler benötigen dann nur noch die gleichen Routinelizenzen, die auch andere Importeure bekommen, und brauchen keine Genehmigung mehr durch staatlich geförderte Einrichtungen wie die China Iron and Steel Association.
Quelle: german.china.org.cn
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