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| 16. 06. 2013 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Das Lizenzsystem war Teil der stetigen Bemühungen Chinas, die Eisenerz-Branche mit "einer Stimme" sprechen zu lassen, wenn es um große ausländische Lieferanten geht. Das System sollte auch nicht lizenzierte Händler ohne Beziehungen ausschließen. Diese wurden stets für die Erhöhung der Preise über spekulative Käufe verantwortlich gemacht.
Die Kampagne erwies sich jedoch als kontraproduktiv und förderte die Schaffung eines Graumarktes für Zwischenhändler, die ihre Genehmigungen gegen Schmiergeld vermieteten.
"Ich sehe jetzt keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Marktpreise, aber viele Stahlwerke brauchen dann keine zusätzlichen Gebühren mehr an lizenzierte Mittelsmänner zu zahlen, um Rohstoffe zu beziehen. Das wird ihnen helfen, ihre Kosten zu senken", sagte ein anonymer Eisenerzhändler in Beijing. "Ab einem gewissen Punkt kann dies eine gute Nachricht für die Bergbauunternehmen sein, da mehr Käufer dabei helfen könnten, die Preise für Eisenerz zu stützen. Ein höherer Durchfluss von importierten Rohstoffen kann aber auch den Druck auf die inländischen Bergbaufirmen erhöhen", fügte er hinzu.
CISA und die China Chamber of Commerce of Metals Minerals and Chemicals Importers and Exports, eine Abteilung, die den Eisenerzhandel im Auftrag des Ministeriums für Handel regulieren hilft, machten bisher gemeinsame Sache, um Lizenzen an Importeure auszugeben.
Quelle: german.china.org.cn
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