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27. 04. 2015 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

China führt in vielen Aspekten bei Hochgeschwindigkeitszügen

Schlagwörter: Hochgeschwindigkeitszügen, China, Japan

von Zhai Wanming

Japan rührt in den USA für seinen Shinkansen die Werbetrommel. Doch die in China entwickelten Hochgeschwindigkeitszüge haben auf vielen Gebieten ihre Vorteile, vor allem sind sie kostengünstiger.

Japan rührt in den USA für seinen Shinkansen die Werbetrommel. Doch die in China entwickelten Hochgeschwindigkeitszüge haben auf vielen Gebieten ihre Vorteile, vor allem sind sie kostengünstiger.

Nach Medienberichten soll der japanische Premierminister Shinzo Abe bei seinem Besuch in den Vereinigten Staaten versuchen, die Technologie für den Shinkansen Hochgeschwindigkeitszug zu bewerben. Damit will Japan von den Plänen der USA profitieren, die ihre Wirtschaft mit der Errichtung eines Hochgeschwindigkeitsnetzes ankurbeln wollen. Dadurch steht Japan offensichtlich im Wettbewerb mit China, um Anteile am Hochgeschwindigkeitszugmarkt in den USA und anderen Ländern zu gewinnen. Welches Land hat bei diesem Bieten die Oberhand?

China war mit seinem Marktantritt bei Hochgeschwindigkeitszügen vielleicht etwas spät dran. Aber einige der Technologien des Landes sind besser als die der Mitbewerber. Eine herausragende technologische Errungenschaft ist die Oberfläche der Schienen, die ausgesprochen sauber sein müssen, während die Geometrie der Streckenführung gleichmäßig verlaufen muss. Selbst der kleinste Mangel könnte den Zug angesichts der hohen Geschwindigkeit erschüttern. Das ist nur ein Bereich, in dem China führend ist: Die Schienen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Beijing-Shanghai sind so gleichmäßig, dass Testzüge eine Geschwindigkeit von 380 km/h ohne spürbare Erschütterungen erreichen können.

Bei einem anderen technologischen Index – dem Maß an Fahrkomfort – sind die Ergebnisse von Chinas Hochgeschwindigkeitszügen ebenfalls gut. Jeder Zug muss strenge Kontrollen und Tests bestehen, bevor er seinen Dienst aufnehmen kann, um einen maximalen Komfort für die Gäste zu garantieren. Viele Passagiere, die mit Hochgeschwindigkeitszügen in China und Europa unterwegs waren, sagen, dass erstere besser waren. Bei anderen Indexes wie der Sicherheit schneiden Chinas Hochgeschwindigkeitszüge ebenfalls gut ab. Darüber hinaus sind Chinas Hochgeschwindigkeitszüge auch die kostengünstigsten weltweit. Es ist global anerkannt, dass die Kosten für die Konstruktion von Hochgeschwindigkeitszügen in China am niedrigsten sind. Im Oktober 2014 bewarb sich die China CNR Corporation Limited um das U-Bahn-Programm von Boston. Obwohl die Firma die Ausschreibung im Endeffekt nicht gewinnen konnte, lag der Bieterpreis ungefähr 60 Prozent unter dem des japanischen Mitbewerbers Kawasaki Heavy Industries.

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Quelle: german.china.org.cn

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