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| 05. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
In Guangdong hat es in den vergangenen Tagen eine wachsende Zahl an Unruhen gegeben. Im neuesten Fall kam es in einem Krankenhaus in Panyu in der Provinz zu Ausschreitungen, nachdem ein sechs Monate alter Säugling nach einer ärztlichen Behandlung gestorben war.
Eine weinende Mutter hält ihren toten sechs Monate alten Sohn in den Armen, der am Montag nach einer intravenösen Transfusion in einem Krankenhaus in Panyu in der Provinz Guangdong gestorben war.
Die Polizei in Panyu in der Provinz Guangdong hat 14 Personen festgenommen, die Berichten zufolge in einem Krankenhaus randalierten, nachdem dort ein Säugling gestorben war, gaben dortige Behörden für Öffentliche Sicherheit am Dienstag bekannt. Rund hundert Familienmitglieder und Freunde der Eltern des Babys, beide Wanderarbeiter aus der Nachbarprovinz Fujian, zerstörten Einrichtungen und medizinische Geräte im Krankenhaus Shiqiao im Bezirk Panyu, nachdem der sechs Monate alte Huang Yuxiang nach einer ärztlichen Behandlung gestorben war. Die Polizei in Panyu musste die 7. Etage des Krankenhauses, wo Glasscheiben und Geräte zerbrochen lagen, sperren, um weitere Unruhen zu verhindern.
"Die Ärzte haben nicht sofort etwas unternommen, um das Baby zu retten. Das Kind lag am Tropf, nachdem es sich erkältet hatte", so Huang's Tante. Huang's Eltern und Familienmitglieder hätten das Krankenhaus um eine "faire Erklärung" gebeten, doch nur einen gefälschten medizinischen Bericht bekommen, erklärt sie weiter. "Die Ärzte sagen, es handle sich um einen ungewöhnlichen Tod. Wir konnten uns einfach nicht zurückhalten", räumt sie ein.
Das Krankenhaus erklärt, die Eltern des Säuglings hätten sich geweigert, die Einwilligungserklärung für eine Behandlung zu unterzeichnen, als sich Huang in kritischem Zustand befand. Dennoch habe das Krankenhaus alles getan, um den Jungen zu retten. Weitere Untersuchungen seien im Gange, so die Polizei.
Quelle: China Daily
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