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12. 05. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Rauchverbot in Innenräumen in China geplant

Einige Experten meinen, die Tatsache, dass 60 Prozent der Ärzte rauchten, mache es schwieriger, die Leute zum Nichtrauchen zu animieren. "Einige medizinische Arbeiter und Professoren rauchen sogar ganz offen in Krankenhäusern oder Schulen", so Li Xinhua, zuständig für Raucheraufklärung und Verbreitung des Nichtrauchens beim Gesundheitsministerium, gegenüber Global Times.

In China gibt es nahezu 350 Millionen Raucher, das ist ein Drittel aller Raucher weltweit. Die meisten von ihnen sind Männer. Ich weiß, dass es schädlich ist, aber ich muss so viel arbeiten [...] Ich brauche etwas, was mich erfrischt und meinen Druck abbaut", erklärt Sun, 28, der vergangenen Monat mit dem Rauchen begonnen hat. "Ich unterstütze das Verbot, auch wenn ich Raucher bin, denn es verschmutzt die Umwelt und gefährdet die Gesundheit anderer", so er gegenüber Global Times.

Dies ist nicht die erste Initiative zur Verbreitung von Rauchverboten. Knapp 154 Städte haben Regelungen gegen das Rauchen an öffentlichen Orten eingeführt, das sind rund 46 Prozent der 337 Städte in China. Beispielsweise hat Guangzhou vergangenen Monat einen Gesetzesentwurf erlassen, um das Rauchen an öffentlichen Orten zu verbieten.

Dennoch verbleibt die Raucherrate in China hoch, und das seit den vergangenen 30 Jahren. "Die Regelungen und Gesetze zur Eindämmung des Rauchens in China sind nicht ausgereift", meint Yang Gonghuan, stellvertretender Direktor des Chinesischen Zentrums für Krankheitsvorbeugung und -kontrolle. "Und die Durchsetzung der Gesetze ist nicht gegeben, so dass die Regelungen nur formal bestehen."

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Quelle: Global Times

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