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03. 08. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Videoüberwachung 2.0: Beijings Läden müssen Hochleistungskameras mit Gesichtserkennung installieren

Schlagwörter: Video, Überwachungsgerät, BEIJING, Einkaufszentren, Läden

In der Filiale Chaoyang der Warenhauskette Ito Yokado sind momentan bereits mehr als 100 Detektoren installiert, und zwar in den Kassenbereichen, Buchhaltungsabteilungen und Gängen zwischen den Warenregalen, berichtete eine Warenhausdetektivin mit Nachnamen Zhang. "Ich habe allerdings keine Schimmer von geplanten Neuinstallationen oder einem Upgrade der Überwachungsmaßnahmen", sagte sie und fügte hinzu, dass die Mehrzahl der bis jetzt installierten Überwachungsgeräte die gewöhnlichen wären, die keine Details der Gesichter von Kunden aufzeichnen könnten.

"Wir entbieten dem neuen Standard unser Willkommen, und wir hoffen nur darauf, die fortgeschrittenen Kameras bald benutzen zu dürfen, da sie uns helfen, Diebe zu entdecken und Kunden eine sichere Shopping-Umgebung zu bieten", sagte sie der China Daily.

Nach der Installation beziehungsweise den Gebühren für das Überwachungsupgrade befragt, sagte sie, die Hauptverwaltung der Warenhauskette werde wohl dafür aufkommen, obwohl sie persönlich der Meinung war, dass nicht die Ladenbesitzer oder Warenhausbetreiber die Zeche dafür zahlen sollten.

Kou Fei (24), die in einem Schulungsunternehmen arbeitet, unterstützte ebenfalls den neuen Überwachungsstandard und sagte begeistert: "Je schärfer die Bilder der Kameras, eine desto sichere Shopping-Umgebung haben wir."

Die 30-jährige Yu Li allerdings, die in einem Medienunternehmen arbeitet, widersprach den Kommentaren von Kou und der Detektivin von Ito Yokado. Yu gestand offen, dass Hochleistungskameras, die sie beim Einkaufen überwachen, ihr ein eher ungutes Gefühl gäben. Sie glaube nicht, dass so etwas in Läden nötig sei, wo die Mitarbeiter für gewöhnlich genügend scharfe Augen hätten.

Die Redaktion von china.org.cn empfiehlt allen Lesern, von nun an beim Einkaufen in Beijing immer ein freundliches Gesicht zu machen.

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Quelle: China Daily

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