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20. 04. 2012 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Chinesischer Olympiasieger wegen Verstoßes gegen die Ein-Kind-Politik in der Kritik

Schlagwörter: Shaanxi Ein-Kind-Politik Olympia-Goldmedaillengewinner Familienplannung

Die Behörden in der Provinz Shaanxi arbeiten mit denen in Beijing bei den Ermittlungen gegen einen früheren Olympia-Goldmedaillengewinner im Tauchen zusammen, da er angeblich die Ein-Kind-Politik verletzt hat, indem er die Geburt seines zweiten Kindes in Hongkong arrangiert hat.

Die Behörden in der Provinz Shaanxi arbeiten mit denen in Beijing bei den Ermittlungen gegen einen früheren Olympia-Goldmedaillengewinner im Tauchen zusammen, da er angeblich die Ein-Kind-Politik verletzt hat, indem er die Geburt seines zweiten Kindes in Hongkong arrangiert hat. „Wir haben herausgefunden, dass Tian Liang's Hukou [Melderegister] in Beijing besteht, daher müssen wir uns mit den Abteilungen in Beijing koordinieren, um den Fall abzuwickeln“, so ein Beamter von der Bevölkerungs- und Familienplanungskommission Shaanxi gegenüber Global Times, der anonym bleiben wollte. Die Kommission erklärte, die sie werde das Ergebnis einer Untersuchung darüber, ob Tian und seine Ehefrau ein zweites Kind haben dürften oder ob sie gegen die Regelung verstoßen hätten, später bekannt geben. Ein Beamter vom Schwimmverwaltungszentrum Shaanxi (SAC) sagte am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua, dass das Zentrum mit Tian zusammenarbeite, um die richtigen Informationen für die Ermittlungen zu sammeln.

Tian, 32, hatte bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney beim 10-Meter-Tauchen die Goldmedaille gewonnen und eine weitere bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, und zog sich 2007 aus dem Sportgeschäft zurück. Seitdem arbeitet er als Schauspieler. Tian's erstes Kind ist 2008 geboren. Anfang des Jahres wurde sein zweites Kind in Hongkong geboren. Seitdem wird er der Verletzung der Ein-Kind-Politik beschuldigt.

Auf dem chinesischen Festland wurde Ende der 1970er Jahre die Ein-Kind-Politik eingeführt, um das schnelle Bevölkerungswachstum unter Kontrolle zu halten. Die Behörden haben die Regelung gelockert und erlauben nun bestimmten Ehepaaren, unter anderem solchen, die beide selbst Einzelkinder sind, ein zweites Kind zu haben.

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Quelle: Global Times

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