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28. 11. 2008 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

UNESCO warnt: Ungleiche Bildungschancen bleiben weiterhin ernstes Problem

In dem Bericht wurde gewarnt, dass die Welt nicht auf dem richtigen Wege für die Erreichung der internationalen Entwicklungsziele einer universellen Grundschulausbildung bis zum Jahr 2015 sei. Teilweisen Prognosen zufolge werden mindestens 29 Millionen Kinder im Jahr 2015 nicht die Schule besuchen können – und diese Zahl ist eine Unterschätzung, da sie keine konfliktbelasteten Länder wie Sudan oder die Demokratische Republik Kongo mit einschließt.

In dem Bericht wurde betont, dass die Regierungen der sozialen Gerechtigkeit eine größere Priorität beimessen sollten. Mit Blick auf internationale Erfahrung wurde eine Reihe an politischen Maßnahmen zur Bekämpfung extremer Ungerechtigkeit aufgezeigt. Darunter waren die Abschaffung von Schulgebühren für die Grundausbildung, mehr öffentliche Investitionen, Anreize für Mädchen und ausgegrenzte Gruppen sowie ein größeres Engagement für Bildungsgleichheit.

2 Ungleiche Bildungschancen auf der Welt sind nach wie vor ein Brennpunktthema. Die UNESCO ruft die Regierungen zu Ma?nahmen für mehr soziale Gerechtigkeit auf.

Das Chinesische Staatsratmitglied Liu Yandong spricht auf der Eröffnung der 48. Internationalen Konferenz für Bildung (ICE) im schweizerischen Genf. An der viertägigen Konferenz, die von der UNESCO gesponsert wird, nehmen rund 1500 Delegierte teil, darunter Regierungsminister, Experten, Repräsentanten von gemeinnützigen Organisationen und UN-Agenturen. Die Konferenz unter der Thematik "Inklusive Bildung: Der Weg der Zukunft" hat das Ziel, Erfahrungen zum Thema Bildung und der Rolle der Regierungen bei der Anwendung politischer Maßnahmen zur Förderung von Bildung austauschen. (Foto: Xinhua)

3 Ungleiche Bildungschancen auf der Welt sind nach wie vor ein Brennpunktthema. Die UNESCO ruft die Regierungen zu Ma?nahmen für mehr soziale Gerechtigkeit auf.

Koichiro Matsuura, Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), spricht auf der Eröffnung der 48. Internationalen Konferenz für Bildung (ICE) im schweizerischen Genf (25. Nov. 2008). (Foto: Xinhua)

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Quelle: Xinhua

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