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10. 12. 2008 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Muslime in China feiern Opferfest

In Guangzhou, der Hauptstadt der südchinesischen Provinz Guangdong, hatten die Gläubigen gestern auch einen Tag frei. Etwa 13.000 Muslime feierten ihr Opferfest in den vier lokalen Moscheen. In der Xiaodongying-Moschee auf der Huanshi-Mittelstraße standen die Gläubigen dicht gedrängt aneinander. Viele mussten sogar draußen beten, weil es so voll war. "In China habe ich mein viertes Eid al-Adha-Fest verbracht. Das Fest ist fast genauso wie in meiner Heimatstadt, obwohl ich die Worte des chinesischen Imams kaum verstehen kann," sagte Sissoko Adama, ein Kaufmann aus Mali. Er war geschäftlich nach Guangzhou gereist. Wie viele seiner Landsleute exportiert der Moslem Kleidungen und Schuhe nach Afrika. "Trotz der Finanzkrise steht mein Gschäft hier nicht schlecht. Ich muss mich bei Allah bedanken," so Adama weiter.

Schafe sind nach dem Ritual die Opfer zum Opferfest.

Das islamische Opferfest wird zum Höhepunkt des Hadsch, der Pilgerfahrt nach Mekka, gefeiert, welches jährlich am Zehnten des islamischen Monats Dhu al-hiddscha beginnt und vier Tage andauert. Beim Opferfest wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht, der die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Ismael Allah zu opfern. Als Allah seine Bereitschaft und sein Gottvertrauen sah, ließ er Gnade walten. Ibrahim und Ismail opferten ihm daraufhin voller Dankbarkeit einen Widder.

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Quelle: german.china.org.cn

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