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| 19. 12. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
von Hermann Grunau, Beijing
Warum nach China reisen, wenn Terrakotta-Krieger auch nach Deutschland kommen können? Dies dachte sich Claudius Hildebrand und gründete kurzerhand die Importfirma Casiam.
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Claudius Hildebrand importiert Kopien der Terrakotta-Krieger |
German.china.org:
Sie importieren Kopien von Terrakotta-Kriegern nach Europa. Ist nun zu befürchten, dass diese bald die Gartenzwerge in deutschen Vorgärten ablösen?Claudius Hildebrand: Unsere Kunden wissen sehr genau, Kitsch von Kunst zu unterscheiden. Es sind ja auch nicht unbedingt die Gartenzwergbesitzer, die sich für die chinesische Kultur interessieren. Unsere Kundschaft möchte ich als "Kenner" bezeichnen, die den Besitz eines Kriegers zu schätzen wissen. Der Krieger ist im Unterbewusstsein vieler Menschen Symbol und Garant des Erfolges und eine respektvolle Persönlichkeit. Wie wir aus zahlreichen Rückmeldungen erfahren, erhalten die Terrakotta-Krieger ausnahmslos "Ehrenplätze" in den Wohnungen und Gärten unserer Kundschaft.
Das heisst, Ihr Angebot wird gut angenommen?
Ja. Dazu trägt sicherlich unsere Homepage bei, die uns Anfragen aus dem europäischen Ausland beschert. Auch auf diversen Messen führen wir Gespräche mit interessierten Menschen. Unsere Kunden sind beeindruckt von der Wirkung und der Atmosphäre, die so ein Krieger erzeugt. Einigen Käufern ist es auch wichtig, ihren guten Geschmack bei der Dekoration des eigenen Heims unter Beweis zu stellen, wieder andere suchen einen Wächter für Ihr Zuhause. Es zeigt sich, dass mehr und mehr Deutsche bereit sind, durch unser Angebot die chinesische Kultur verstehen zu lernen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde sind wir gerade dabei, unser Angebot auszuweiten.
Half Ihnen der Film "Mumie 3 – Das Grabmal des Drachenkaisers", der im Sommer in Deutschland anlief?
Das Interesse in Deutschland an den Terrakotta-Kriegern hat sich durch den Film nicht merklich geändert.
Quelle: german.china.org.cn
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