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| 19. 12. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
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Die Terrakotta-Krieger |
Mir ist bekannt, dass der Film in China umfangreiche Kritik erfuhr. Bei uns ist das Gegenteil der Fall: Die Terrakotta-Armee ist Teil des chinesischen Nationalstolzes, viele Chinesinnen und Chinesen identifizieren sich mit dem Kulturgut. Viele chinesische Freunde unterstützen uns in unseren Aktivitäten, die ja nicht zuletzt durch eine enge Kooperation mit unserem Produzenten in China auch der wirtschaftlichen Entwicklung ärmerer Regionen Chinas dient. Es freut uns, dass wir hier einen nachhaltigen Beitrag leisten können, indem wir einen kleinen Betrieb aus der Region fördern. Wir haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis mit unserem Produzenten und verurteilen die Ausbeutung chinesischer Arbeitskraft.
Erzählen Sie uns bitte etwas über den Produktionsstandort. Wo genau werden Ihre Terrakotta-Krieger hergestellt?
Der Produktionsstandort der Terrakotta-Krieger befindet sich nur 500 Meter Luftlinie von der Grabstätte in Xi’an entfernt. Erlauben Sie mir, noch zu bemerken, dass der Produzent in China die offizielle staatliche Anerkennung der Manufaktur besitzt und die Herstellung die höchste Qualität vorweist, so dass die Krieger dem europäischen Wetter im Sommer wie im Winter strotzen. Der bei der Herstellung verwendete Ton wird nach einer überlieferten und bewährten Rezeptur gemischt und kommt dem der Originale sehr nahe.
Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, Terrakotta-Krieger nach Deutschland zu holen?
Verantwortlich hierfür ist mein persönliches Interesse und das meines Partners Herrn Rexroth an China und an der chinesischen Kultur. Wir haben uns anderthalb Jahre in China aufgehalten und neben vielen weiteren Sehenswürdigkeiten natürlich auch die Terrakotta-Armee in Xi’an besucht. Während unseres Studiums in Beijing reifte damals schon der Gedanke, diese einmalige Kultur den Deutschen näher zu bringen. Nicht jeder hat die Gelegenheit, nach China zu reisen, und so dachten wir uns: Bring doch einfach die Terrakotta-Krieger nach Deutschland.
www.casiam.de
Quelle: german.china.org.cn
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