| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>Kultur | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 24. 03. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
China kein Architekturlabor. Peng Peigen, ein in China bekannter Architekt und Professor der Tsinghua-Universität, meint: "Diese Entwürfen für das "Huaxis städtische Natur" – Projekt sind zu protzig und respektieren die örtlichen Gepflogenheiten nicht. Egal ob es ein Bauplan oder bloß ein Experiment war, es wirft ein falsches Licht auf uns Architekten in der Öffentlichkeit." Er sei der Ansicht, dass in der Architektur wieder funktioneller gebaut werden sollte. In den letzten zehn Jahren haben viele Architekten Gebäude entworfen, die bloß dazu dienen sollen anzugeben oder zu provozieren und dabei mehr auf die Kunst als auf Wissenschaft und Philosophie geachtet. Besonders ausländische Architekten schätzten China als architektonischen Spielplatz und entwarfen Gebäude, welche bei ihnen zu Hause wegen ihrer Erscheinung, zu geringen Sicherheitsmaßnahmen oder zu wenig Nachhaltigkeit nicht erlaubt würden.

MAD-Entwürfe
Peng verkündet: "Es gibt ausländische Architekten, die speziell für China besonders Außergewöhnliches entwerfen, um ihre künstlerischen Ideen zu verwirklichen und sich selbst ein Monument zu setzen. Dies ist aber gegen den Berufsethos eines Architekten, ich verurteile dieses Verhalten. Doch natürlich ist es wichtig, dass wir gute ausländische Architekten herlocken können. Was ich sagen will ist, dass China nicht zu einem Architekturlabor für ausländische Architekten mit Geltungsdrang oder Geldgier verkommen sollte. Denn natürlich bringen solch auffällige Gebäude vor allem auch genügend Geld in die Taschen des Architekten, was falsche Anreize setzt."

MAD-Entwürfe
Quelle: german.china.org.cn
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |