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06. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Berlins legendärer "Tresor" feiert in Beijing Exklusiv

Schlagwörter: Berlin,Tresor,Beijing,Wiedervereinigung

Tresor-Mitbegründer Dimitri Hegemann berichtet von seinen Plänen für das Projekt Tresor.China.
Die deutschen und chinesischen Gäste auf dem Podium haben anschließend miteinander und mit dem Publikum geplaudert – über die Zeit nach dem Berliner Mauerfall, das Beijinger Kunstviertel 798, das ambitionierte Projekt Tresor.China sowie die Aussichten für eine elektronische Musikszene in China. "Es ist ein Versuch, und wir sind mit ganzem Herzen dabei", betonte Dimitri Hegemann immer wieder auf Fragen aus dem Publikum. "Nach mehreren Besuchen in China sind wir zuversichtlich." Den Club in China neu aufziehen wolle man nicht. Eher ein Netzwerk schaffen für eine chinesische Kreativszene, Anleitung und Anstöße geben, etwa, wie man einen Club aufbaut, managt, oder eigene Tonträger produziert und vermarktet. China habe großes Potenzial, glaubt Hegemann. Er verhandelt bereits mit chinesischen Partnern in Beijing und Shanghai. Auf die besorgte Frage von Journalisten, ob denn diese Anarchisten aus Berlin das Richtige für China seien, antwortet Hegemann gelassen: "Wir sind heute sehr viel braver als früher." Wenn es erst mal laufe, wolle man das ganze später sowieso in chinesische Hände geben. Es soll ja schließlich etwas eigenes für China werden – und keine schlechte Kopie.

Termin:

Die "Tresor Nacht" findet am 6. November in der der Song Bar (No. 9 Guanghua Road, The Place, B108) statt und beginnt um 21:30 Uhr. Eintritt: 30 Yuan, Studierende 20 Yuan. Die Veranstaltung wird gefördert durch Acupuncture Records.

Eine Einführung zu den Künstlern finden Sie auf der Website des Goethe-Instituts Peking unter http://www.goethe.de/ins/cn/pek/de5202786v.htm

Mehr Informationen zum Club "Tresor" gibt es unter http://www.tresorberlin.com

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Quelle: german.china.org.cn

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