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24. 04. 2012 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Kunming: Tierfreunde retten 480 eingepferchte Hunde vor Kochtopf

Schlagwörter: Hunde, Schlachthof , Notunterkunft , Freiwillige , Tierheim

Über 200 Freiwillige drängten sich am Sonntag in einer Notunterkunft für rund 480 geschwächte Hunde, die in der vergangenen Woche in Kunming, Provinz Yunnan, auf ihrem Weg zum Schlachthof gerettet worden waren.

"Ich bin hergekommen, gleich nachdem ich online über die Hunde erfuhr", sagte Yu Yihan, ein 22-jähriger Reiseführer, der seitdem mehr als fünf Stunden am Tag in dem Tierheim verbracht hat.

"Aber alles, was ich tun kann, sind kleinere Dinge, wie ihnen Wasser ins Maul gießen", sagte Yu heiser. "Wir haben es geschafft, die Lieferung zu stoppen, und ich bin stolz auf mich."

Etwa 500 eingepferchte Hunde wurden am Donnerstag in einem Lastwagen entdeckt, der auf dem Weg nach Yulin in der autonomen Region Guangxi Zhuang war. Ein Zeuge meldete die Lieferung der Polizei, aus Angst, dass die Hunde illegal verkauft werden, und veröffentlichte die Nachrichten auf einem Mikroblog. Der Eintrag lockte Hunderte von Tierfreunden an.

Anschließend brachte eine gemeinsam von der örtlichen Polizeistation und der Abteilung für Land- und Forstwirtschaft durchgeführte Ermittlung die Bestätigung, dass die für die Lieferung die benötigten rechtlichen Dokumente vollständig vorhanden waren und dass der Transport damit legal war.

"Ich bezweifle das sehr, denn mehr als 100 der Hunde sind Familienhunde, wie beispielsweise Golden Retriever. Warum sollte der Schlachthof solche Haustiere als Nahrung züchten? Die Hunde wurden offensichtlich gestohlen", sagte ein Organisator des Tierheims namens Yao, der seinen vollständigen Namen nicht nennen wollte.

Die Polizeistation und Land-und Forstwirtschaft Abteilung war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Um die Hunde vor dem Kochtopf zu bewahren, kaufte ein lokaler Geschäftsmann, der nicht genannt werden wollte, die Hunde für 60.000 Yuan (rund 7200 Euro) von den Lieferanten. Mehr als 50.000 Yuan wurden von Tierfreunden gesammelt, um für ihre Pflege zu zahlen, bis sie ein neues Heim finden können.

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Quelle: Xinhua

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